Eintracht Frankfurt vor herausforderndem Transfer-Sommer
Eintracht Frankfurt steht vor einem herausfordernden Transfer-Sommer, da sie möglicherweise bei einem ihrer potenziellen Transferziele leer ausgehen.
In Frankfurt gilt Nathaniel Brown als klarer Abgangskandidat für das kommende Transferfenster. Die SGE wurde bereits mit möglichen Nachfolgern für den Außenverteidiger in Verbindung gebracht. Einer dieser Kandidaten war Vitaliy Mykolenko, doch laut Transferexperte Fabrizio Romano wird der Ukrainer voraussichtlich nicht in die Main-Metropole wechseln.
Mykolenko steht kurz vor der Verlängerung seines ursprünglich bis 2027 gültigen Vertrags, was einen Wechsel im Sommer endgültig ausschließt. Trotz des Interesses von namhaften Clubs wie Eintracht Frankfurt und RB Leipzig, hat sich der 26-Jährige offenbar entschieden, in der Premier League zu bleiben, nachdem er eine relativ ruhige Saison mit Everton gespielt hat.
Im Jahr 2022 wechselte er für 23,5 Millionen Euro von Dynamo Kiew zu den Toffees und hat sich seither als Stammspieler etabliert. Mit 154 Pflichtspielen und einer festen Rolle in der laufenden Saison überrascht es nicht, dass die SGE Mykolenko als möglichen Ersatz für Brown in Betracht gezogen hat. Sollte der deutsche Nationalspieler Frankfurt im Sommer tatsächlich verlassen, wäre die Eintracht gezwungen, sich nach Alternativen umzusehen.
Bislang gibt es jedoch keine konkreten Hinweise auf einen Abgang von Brown. Sollte die Eintracht allerdings die Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb verpassen – was nach der 1:2-Niederlage gegen den Hamburger SV wahrscheinlich erscheint – wird es sowohl sportlich als auch wirtschaftlich schwierig, Brown zu halten.
Die Frankfurter wären in diesem Fall gezwungen, auf Einnahmen aus Spielerverkäufen zu setzen. Zudem hat Brown bereits bewiesen, dass er zu gut ist, um nicht in der Conference League auf sich aufmerksam zu machen. Da sein Vertrag bei der SGE jedoch noch bis 2030 gültig ist und keine Ausstiegsklausel enthält, hat die Eintracht unter Sportvorstand Markus Krösche derzeit die Kontrolle über die Situation.