Eintracht Frankfurt zeigt Interesse an Augsburg-Star Mert Kömür
Die Kaderplanung bei Eintracht Frankfurt nimmt weiter Formen an. Könnte ein Star des FC Augsburg der nächste Neuzugang für die SGE sein?
Frankfurt – Mert Kömür hat sich in der vergangenen Bundesliga-Saison in den Fokus größerer Klubs gespielt. Der 20-jährige offensive Mittelfeldspieler des FC Augsburg überzeugte mit zwei Toren und vier Vorlagen in 28 Ligaspielen. Berichten zufolge könnte der gebürtige Dachauer seinen Verein im Sommer verlassen, und Eintracht Frankfurt zeigt ernsthaftes Interesse an einer Verpflichtung.
Wie das Fußball-Portal 90PLUS berichtet, steht Kömür auf der Transferwunschliste mehrerer namhafter Klubs für diesen Sommer. Unter anderem beobachten RB Leipzig, AS Monaco, AS Rom, FC Porto sowie Eintracht Frankfurt die Entwicklung des Talents genau. Der aktuelle Marktwert des 20-Jährigen hat sich im Laufe der Saison von fünf Millionen Euro auf zwölf Millionen Euro mehr als verdoppelt, was das große Interesse eindrucksvoll unterstreicht.
Laut 90PLUS ist Kömür einem Wechsel nicht grundsätzlich abgeneigt. Ein Transfer im Sommer sei „keinesfalls ausgeschlossen“, heißt es aus dem Umfeld des Klubs, der bei einem Wechsel mindestens zehn Millionen Euro einplant. Der FC Augsburg zeigt sich bislang gesprächsbereit, was die Situation für potenzielle Käufer interessant macht. Bereits im Januar 2026 gab es offenbar ein konkretes Angebot über zwölf Millionen Euro, das der FCA jedoch abgelehnt hatte.
Bemerkenswert ist, dass Kömür erst im Sommer 2025 seinen Vertrag beim FC Augsburg langfristig bis 2029 verlängert hatte. FCA-Geschäftsführer Michael Ströll hatte ihn damals als „Aushängeschild für unsere Ausrichtung“ gelobt und betont, welchen Weg junge Spieler beim Klub gehen können. Umso überraschender ist nun die Möglichkeit eines schnellen Abgangs – kaum ein Jahr nach der Vertragsverlängerung. Allerdings soll Kömür mit seiner Einsatzzeit nicht vollständig zufrieden sein.
Für Eintracht Frankfurt wäre eine Verpflichtung von Kömür ein echter Coup. Der beidfüßige Spielmacher gilt als schnell, lösungsorientiert und abgeklärt – kurzum: als Prototyp des modernen Zehners. Ob die Frankfurter letztlich im Rennen um den Youngster den Zuschlag erhalten werden, bleibt abzuwarten. Die Konkurrenz ist groß, und der Sommer verspricht spannend zu werden.