Emre Can feiert Comeback trotz Niederlage von Borussia Dortmund

Emre Can feiert Comeback trotz Niederlage von Borussia Dortmund

Borussia Dortmund erlebte eine herbe Niederlage mit 1:4 gegen Manchester City. Dennoch gab es einen Lichtblick: das Comeback von Emre Can. Seine Teamkollegen sind erfreut über seine Rückkehr.

Nach fast sechs Monaten ohne Pflichtspieleinsatz kehrte Emre Can beim Champions-League-Duell in Manchester auf den Platz zurück. Trainer Niko Kovac wechselte bei einem Rückstand von 0:3 gleich viermal. Can zeigte sich mit seiner gewohnten Entschlossenheit und war ein Lichtblick an einem ansonsten enttäuschenden Abend, an dem die Skyblues einfach zu stark waren.

„Ich bin sehr froh, dass er wieder da ist. Er hilft uns enorm viel. Er ist unser Kapitän“, sagte Teamkollege Waldemar Anton, der das einzige Tor für die Schwarzgelben erzielte. „Er leistet viel für die Mannschaft und hat eine lange Leidenszeit hinter sich. Ich freue mich, dass er heute Einsatzminuten bekommen hat.“

Auch Abwehrstar Nico Schlotterbeck betonte die Bedeutung von Emre Can: „Er hat mich lange begleitet und war für mich eine Stütze, weil er einfach ein großartiger Mensch und Spieler ist. Ich freue mich darauf, in den kommenden Wochen wieder gemeinsam mit ihm auf dem Feld zu stehen. Seine Qualität hat uns zuletzt definitiv gefehlt. Ich hoffe, er findet schnell zu seinem früheren Leistungsniveau zurück.“

Schlotterbeck und Can verbindet eine gemeinsame Rehabilitationsphase: Beide waren im Sommer verletzungsbedingt ausgefallen und arbeiteten zusammen an ihrer Rückkehr. Schlotterbeck ist seit Ende September wieder im Team und vertrat Can seither als Kapitän. Mittlerweile ist Schlotterbeck zweiter Kapitän, da Julian Brandt das Amt freiwillig abgegeben hat.

Auf einen gemeinsamen Startelfeinsatz müssen Schlotterbeck und Can noch warten. Beim Auswärtsspiel gegen den Hamburger SV könnte Can jedoch weitere Einsatzminuten von Trainer Niko Kovac erhalten. Dieser lobte den Deutsch-Türken auf der Pressekonferenz am Freitag, den 7. November: „Er war lange verletzt, daher haben wir ihm die paar Minuten gegeben. Er hat das gut gemacht.“

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