Ermedin Demirovic und Deniz Undav: Stürmer unter Druck

Ermedin Demirovic und Deniz Undav: Stürmer unter Druck

Ermedin Demirovic und Deniz Undav stehen oft im Kreuzfeuer der Kritik. Dies wirft ein Licht auf die strengen Bewertungen, die die beiden Stürmer des VfB Stuttgart erhalten.

In Stuttgart verstehen sich Undav und Demirovic sowohl auf dem Platz als auch außerhalb bestens. Am vergangenen Sonntag war Demirovic sogar zu einem Abendessen bei der Familie Undav eingeladen, wo es traditionelle kurdische Küche gab, wie der Gastgeber im Voraus verriet. Es ist anzunehmen, dass das Essen köstlich war und der Fußball für einen Moment in den Hintergrund trat.

Beide Spieler sind bekannt dafür, dass sie offen und gesellig im Umgang mit Journalisten sind. Nach dem Sieg gegen den 1. FC Köln gaben sie ein gemeinsames Interview, in dem sie bereitwillig über ihre Gedanken und Gefühle sprachen – sowohl in sportlicher als auch in privater Hinsicht.

Diese Offenheit wird von Reportern geschätzt, und auch die Fans haben eine große Sympathie für die beiden Stürmer. Dennoch sind sie nicht vor harscher Kritik gefeit. So wurde Undav zunächst als einer der besten Stürmer Europas gefeiert, doch aufgrund einer Reihe vergebener Chancen wurde er in der Boulevardpresse schnell als „Chancentod“ bezeichnet.

Demirovic hingegen hat mit dieser Art von Kritik weniger zu kämpfen. Ihm wird oft vorgeworfen, dass es ihm an Spielverbindung fehlt. Diese Kritik ist in manchen Fällen nachvollziehbar, da Demirovic manchmal dazu neigt, im Spiel abzutauchen oder sich mühsam ins Spiel zu kämpfen.

Er ist nicht der Spieler, der sich durch feine Kombinationen in den Vordergrund spielt, wie es sein Vorgänger Serhou Guirassy gerne tat. Dennoch liefert Demirovic Tore ab. In der Bundesliga hat er bereits siebenmal getroffen, obwohl er aufgrund eines beginnenden Ermüdungsbruchs nur in 13 von 22 möglichen Partien auf dem Platz stand.

Zuletzt erzielte er entscheidende Tore gegen den SC Freiburg (1:0) und den 1. FC Köln (3:1). Um die Kritiker dauerhaft zum Schweigen zu bringen, muss er diese Form beibehalten.

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