Fábio Silva: Borussia Dortmunds neuer Hoffnungsträger

Fábio Silva: Borussia Dortmunds neuer Hoffnungsträger

Borussia Dortmund hat mit Fábio Silva anscheinend einen echten Glücksgriff gelandet. Der portugiesische Angreifer hat für seinen Wechsel zum BVB auf mehrere Millionen Euro verzichtet – aus Überzeugung.

Fábio Silva hat offenbar ein großes finanzielles Opfer gebracht, um in der Bundesliga neu durchzustarten. Laut einem Bericht von Sport Bild stand der 23-Jährige im Sommer bei mehreren europäischen Topklubs auf der Liste, darunter der AC Mailand und die AS Rom, die ihm ein äußerst attraktives Angebot unterbreiteten. Während die AS Rom ihm ein Grundgehalt von über fünf Millionen Euro jährlich offerierte – etwa 30 Prozent mehr als Borussia Dortmund zahlen kann – verdient Silva beim BVB rund vier Millionen Euro pro Jahr, inklusive möglicher Prämien. Über die fünfjährige Vertragslaufzeit summiert sich die Differenz auf etwa sechs Millionen Euro. Trotz dieser finanziellen Überlegungen entschied sich Silva bewusst für Dortmund, da er vor allem sportliche Stabilität und ein Umfeld suchte, in dem er langfristig wachsen kann.

Nach schwierigen Jahren in England, wo Wolverhampton ihn 2020 für 40 Millionen Euro vom FC Porto verpflichtete, fühlte er sich dort nie richtig heimisch. In den folgenden Jahren wurde er viermal verliehen, unter anderem nach Belgien und Schottland. In Dortmund hingegen fand er die sportliche Perspektive, die er suchte. Vor seinem Wechsel führte Silva mehrere Gespräche mit Sportdirektor Sebastian Kehl und Trainer Niko Kovac, der ihn persönlich von seinem sportlichen Plan überzeugte. Der BVB zahlte für den Stürmer rund 22,5 Millionen Euro Ablöse und stattete ihn mit einem langfristigen Vertrag bis 2030 aus.

Obwohl Silva nach seiner Verpflichtung zunächst mit den Folgen einer Adduktorenoperation zu kämpfen hatte, tastet er sich langsam an sein volles Leistungsvermögen heran. In seinen ersten sieben Einsätzen erzielte er ein Tor und bereitete eine weitere Chance vor – und das in nur 96 Minuten Spielzeit. Intern ist man in Dortmund überzeugt, dass der junge Portugiese in der Offensive schon bald eine feste Größe wird. Mit seinem Gehaltsverzicht sendet Fábio Silva jedenfalls ein klares Signal: Er möchte in Dortmund nicht nur Geld verdienen, sondern endlich ankommen und sportlich durchstarten.

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