FC Bayern feiert 4:0-Sieg gegen Brügge mit spannenden Momenten
Der FC Bayern München hat sich im Spiel gegen die belgischen Gäste aus Brügge keine Blöße gegeben. Abseits des sportlichen Geschehens sorgten jedoch einige Ereignisse in der Allianz Arena für deutlich mehr Spannung.
München – Am Mittwochabend erwarteten nur wenige einen packenden Schlagabtausch in der Allianz Arena, auch die Medienvertreter waren überrascht, denn der Presseraum war für einen Champions-League-Abend erstaunlich leer.
Wie erwartet hielt die Spannung beim 4:0-Sieg gegen Brügge nur fünf Minuten an, bis das Supertalent Lennart Karl seinen großen Auftritt hatte und Jamal Musiala den Rekord abnahm: Mit 17 Jahren und 242 Tagen wurde er zum jüngsten Torschützen der Münchner in der Champions League. Dies verdeutlicht, wie stark die aktuelle Form des FC Bayern ist, dass Musiala nicht einmal vermisst wird.
Klein gewachsen, mit eng geführtem Dribbling und einem starken linken Fuß: Züchten sich die Bayern hier etwa einen Mini-Messi heran? Die Jubelpose mit ausgebreiteten Armen vor den Fans hat sich der Unterfranke bereits vom großen Argentinier abgeschaut. Sportlich bleibt nur zu erwähnen, dass Harry Kane ein Mensch ist – in der 58. Minute vergab er eine große Chance.
Auf den Rängen erhielt der zu keinem Zeitpunkt gefährdete 4:0-Sieg der Münchner prominente Unterstützung: Milliardär Carsten Maschmeyer, Anika Neuer und die Skandal-Sängerin Katja Krasavice waren ebenfalls anwesend. Letztere kam jedoch mit über 20 Minuten Verspätung und hatte erhebliche Schwierigkeiten, ihren Platz zu finden.
Verwirrt suchte die Urheberin lyrisch anspruchsvoller Werke wie „Doggy“ oder „Dicke Lippen“ nach ihrem Platz und wandte sich schließlich verzweifelt an einen Sicherheitsmitarbeiter, der glücklicherweise schnell helfen konnte. „Nein, Frau Krasavice, Ihr Platz ist nicht in diesem Block“, wurde ihr mitgeteilt.
Gleichzeitig verhielt sich an diesem Abend eine Bayern-Legende wesentlich cleverer: Abseits des Blickfelds der Journalisten machte es sich Arjen Robben in seiner alten Heimat, der Allianz Arena, gemütlich. So schaffte er es, nahezu unbemerkt durch die Mixed Zone zu huschen.
Während die Journalisten auf der linken Seite beschäftigt waren, näherte sich Robben, wie in seiner gesamten Karriere, von rechts. Als ihn schließlich ein aufmerksamer Kollege entdeckte, zückten die Journalisten blitzschnell ihre Handys. Überraschenderweise bog Robben jedoch nicht wie gewohnt nach links ab, sondern verschwand rechts in die Katakomben und entging damit den Kameras. Ein wahrer Fuchs, dieser Arjen!
Der Mini-Messi (oder Mini-Arjen?) Lennart Karl hatte hingegen keine Probleme, sich in der Mixed Zone den Fragen der Journalisten zu stellen. Woher nimmt der 17-Jährige sein Selbstvertrauen? „Ich brauche keine Angst vor den Gegenspielern zu haben. Ich ziehe einfach mein Ding durch“, antwortete er selbstbewusst.
Berichtet aus der Allianz Arena von Marius Epp