FC Bayern: Minjae Kim bleibt trotz Abgangsgerüchte
Der Kader des FC Bayern bleibt trotz seiner Dünne ein Thema, über das weiterhin spekuliert wird. In einem bestimmten Fall scheinen sich Verein und Spieler jedoch einig zu sein.
München – Rund um das Ende der Transferperiode wurde viel über den vermeintlich zu dünnen Kader des FC Bayern diskutiert. Von verschiedenen Seiten kamen Warnungen, dass dies nicht gutgehen könne. Einige Spieler äußerten sogar ihre Bedenken. Dennoch wird auch während der laufenden Saison über mögliche Abgänge spekuliert.
Ein möglicher Abgangskandidat ist Minjae Kim, der derzeit nur als dritter Innenverteidiger hinter Jonathan Tah und Dayot Upamecano agiert. Es ist daher nicht verwunderlich, dass die Gerüchteküche brodelt. Ob sowohl der Verein als auch der Spieler tatsächlich an einem Transfer interessiert sind, wurde erst später thematisiert. Laut Bayern-Insider Tobias Altschäffl sind sich beide Parteien jedoch einig.
In seinem Podcast berichtet Altschäffl, dass beim FC Bayern überhaupt nicht daran gedacht wird, Kim zu verkaufen. „Bei Bayern wird sehr positiv über seinen Eifer und seinen Einsatz gesprochen, wenn er spielt, auch wenn er nur Backup ist. Außerdem wird der Südkoreaner in München dringend gebraucht“, so Altschäffl.
Kim fühlt sich in München wohl und möchte den Verein nicht verlassen. Obwohl er derzeit nur der dritte Innenverteidiger ist, spielt er eine wichtige Rolle. Sollten Upamecano oder Tah sich verletzen oder gesperrt werden, benötigt das Team einen Ersatz auf hohem Niveau – und das ist momentan nur Minjae Kim, zumindest solange Hiroki Ito noch verletzt ist.
Ein Abgang von Kim im Winter scheint daher ausgeschlossen. Sollte sich seine Situation über die gesamte Saison nicht ändern, könnte die Angelegenheit im kommenden Sommer erneut bewertet werden. Auch aktuelle Unwägbarkeiten, wie die noch unklare Vertragsverlängerung von Upamecano, müssen dabei berücksichtigt werden.