FC Bayern München beeindruckt mit Comeback gegen Mainz
Der FC Bayern München setzt seine Rekordjagd fort und ließ sich selbst von einem 0:3-Rückstand nicht aufhalten. Diese beeindruckende Leistung blieb auch Sportvorstand Max Eberl nicht verborgen.
München – Alles schien bereit für die dritte Saisonniederlage des FC Bayern. Trainer Vincent Kompany hatte mehrere seiner Stars geschont, um sie für das Halbfinal-Hinspiel der Champions League am 28. April gegen PSG fit zu halten. Zur Halbzeit lag der FCB mit 0:3 zurück – doch die zweite Halbzeit sollte alles verändern.
Plötzlich steigerten sich die Münchner, was auch daran lag, dass Kompany den Anreiz zur Aufholjagd schuf und seine starken Reservespieler ins Spiel brachte. Eine Niederlage war nicht Teil seines Plans. Am Ende gewann der deutsche Rekordmeister mit 4:3, eine bemerkenswerte Energieleistung, vor allem da die Bundesliga bereits entschieden ist.
Im aktuellen Sportstudio war am Samstagabend passend dazu Sportvorstand Max Eberl zu Gast. Das unglaubliche Comeback seiner Mannschaft beeindruckte auch ihn. Moderator Sven Voss scherzte: „Ein wildes Spiel, 0:3 zur Halbzeit in Mainz. Wir haben kurz überlegt, ob wir ein ZDF-Spezial zur Krise der Bayern machen sollten.“
Eberl nahm den Hinweis humorvoll auf und antwortete: „Ich wusste, dass ich heute Abend noch hier sein darf, also habe ich die Mannschaft gebeten, mal den Turbo einzuschalten.“ Er korrigierte sich schnell: „Nein, das hat der Trainer in der Halbzeit gemacht.“ Das Publikum im Studio konnte sich ein Lachen nicht verkneifen – die Bayern sammeln in dieser Saison fleißig Sympathiepunkte.
Die Aufholjagd gegen Mainz zeigt, dass die Spieler von Vincent Kompany hungriger sind als je zuvor. In der Bundesliga stehen sie nach 31 Spieltagen bei 113 Toren, der bereits feststehende Rekord wird immer weiter nach oben geschraubt. Das große Ziel bleibt jedoch das Triple. Das DFB-Pokalfinale ist bereits erreicht, und auch in der Königsklasse streben sie das Endspiel an.
Am Dienstag gegen Paris St. Germain sollten sich die Roten allerdings keinen 0:3-Rückstand zur Halbzeit erlauben. In der Gruppenphase der aktuellen Saison hatten die Bayern knapp mit 2:1 im Prinzenpark gewonnen. Ein solches Ergebnis würden sie vermutlich auch im Halbfinal-Hinspiel nicht ablehnen.