FC Bayern München bereitet sich auf die Eintracht Frankfurt vor

FC Bayern München bereitet sich auf die Eintracht Frankfurt vor

Der FC Bayern München wird am Sonntag auf dem Oktoberfest vertreten sein. Zuvor steht jedoch ein wichtiges Bundesliga-Spiel gegen Eintracht Frankfurt an.

München - Prost! Am Sonntag, ab 13 Uhr, findet der traditionelle Besuch des FC Bayern in der Käfer’s Wiesn-Schänke statt. Doch bevor es dazu kommt, möchten die Münchner am Samstag gegen Eintracht Frankfurt gewinnen. Trainer Vincent Kompany betonte auf der Pressekonferenz am Freitag: „Am Samstag will ich gewinnen. So kann ich das schön trennen und für beide Tage Motivation haben.“

Das Bundesliga-Topspiel, das um 18:30 Uhr auf Sky übertragen wird, verspricht ein torreiches Duell. Die Mannschaft mit der besten Offensive trifft auf das Team mit der zweitschwächsten Defensive. In den ersten fünf Ligaspielen haben die Bayern bereits 22 Tore erzielt, während die Hessen bereits 13 Gegentore hinnehmen mussten. Während der Rekordmeister am Dienstag in der Champions League Pafos mit 5:1 besiegte, unterlag die Eintracht mit 1:5 gegen Atlético Madrid.

Kompany hob jedoch auch die starken offensiven Leistungen des kommenden Gegners hervor, die in dieser Saison 17 Tore erzielt haben. „Offensiv sind sie sehr stark im Moment. Das ist beeindruckend, aber wir schießen auch viele Tore. Ich würde so ein Spiel auf jeden Fall anschauen“, sagte der Belgier. Kompany möchte Frankfurt keinesfalls unterschätzen, ist sich aber auch bewusst, dass die Eintracht defensiv anfällig ist. Der Wert der erwarteten Gegentore (xG against) liegt in dieser Saison auf dem gleichen Niveau wie in der vergangenen Spielzeit.

Der Unterschied liegt darin, dass Gegner wie Gladbach (6:4) oder Union Berlin (3:4) ihre Chancen gegen Frankfurt effektiv genutzt haben. Die Bayern, angeführt von ihrem Torjäger Harry Kane, wollen ebenfalls eiskalt vor dem gegnerischen Tor agieren, um den Rekord von zehn Siegen in den ersten zehn Pflichtspielen zu erreichen. Kompany versprach: „Wir tun alles dafür, dass die Leistung stimmt, dass wir gewinnen und drei Punkte holen.“

Die Bayern sind bisher makellos, doch Chefkritiker Didi Hamann rät den Münchnern, ihre Kräfte zu schonen. In seiner Kolumne für Sky wies er auf die körperliche Belastung in der Partie gegen Pafos hin: „Die Bayern sind über 121 Kilometer gelaufen, Pafos 113. Ich weiß nicht, ob das jugendlicher Enthusiasmus ist. Aber solch eine körperlich unnötige Zusatzleistung kann sich im Frühjahr, wenn man seine Kräfte wirklich nötig hat, brutal rächen.“

Hamann fügte hinzu: „Wenn man – wie gegen Pafos – gegen einen Gegner spielt, der zwei bis drei Klassen schlechter ist, 5:1 gewinnt und alles unter Kontrolle hat, darf man sich läuferisch nicht so verausgaben. Dies könnte entscheidend sein in der Endabrechnung.“ Abgesehen davon hat der ehemalige Bayern-Profi jedoch keine weiteren Kritikpunkte. Er bezeichnete dies als „das einzige Haar in der Suppe“. Auch Kompany ist sich bewusst, dass vor allem das Frühjahr über die großen Titel entscheidet. „Wichtig ist, dass wir im März dabei sind, um die Preise zu gewinnen“, betonte er. Ein Sieg gegen Frankfurt wäre auch für die Stimmung am Sonntag auf dem Oktoberfest von großer Bedeutung.

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