FC Bayern München: Guido della Rovere im Fokus italienischer Klubs
Der FC Bayern München könnte im kommenden Sommer möglicherweise ein großes Talent verlieren. Guido della Rovere, eines der vielversprechendsten Offensivtalente im Kader des deutschen Rekordmeisters, steht im Fokus mehrerer Klubs aus der italienischen Serie A.
Laut dem renommierten Transferexperten Gianluca Di Marzio zeigen sowohl die SSC Neapel als auch der AC Florenz Interesse an dem 19-jährigen Linksfuß. Della Rovere wechselte vor zwei Jahren von der US Cremonese nach München und hat sich mittlerweile in der zweiten Mannschaft der Bayern etabliert. In der Regionalliga Bayern kam er bisher auf insgesamt 46 Einsätze, ohne jedoch ein Pflichtspiel für die Profimannschaft bestritten zu haben.
Sein erstes Mal im Profikader erlebte er am 21. März 2026 beim 4:0-Sieg gegen Union Berlin, wo er jedoch auf der Bank blieb. Auch in einem Testspiel gegen Red Bull Salzburg im Januar 2026 durfte della Rovere kurz mitspielen. Der technisch versierte Mittelfeldspieler hat noch einen Vertrag bis zum Sommer 2027 mit dem FC Bayern.
Bereits im April berichtete die Bild-Zeitung, dass della Rovere sowohl von italienischen als auch von deutschen Klubs umworben wird. Die Anzeichen verdichten sich, dass eine Rückkehr in seine Heimat näher rückt. Obwohl er in seinen zwei Jahren in München mit technischen Fähigkeiten, starken Dribblings und kreativem Spiel auf sich aufmerksam machte, kämpft er noch mit Inkonsistenz und einer schwachen Abschlussquote.
Ein weiteres Jahr in der Regionalliga würde seiner Entwicklung kaum weiterhelfen, und ein Sprung in die erste Mannschaft des Rekordmeisters scheint aktuell unrealistisch. Daher könnte ein Wechsel in die Serie A für alle Beteiligten sinnvoll sein. Sowohl Neapel als auch Florenz haben eine starke Nachwuchskultur und sind bereit, jungen Spielern eine Plattform zu bieten.
Für den FC Bayern wäre dies nicht der erste Abgang eines Nachwuchstalents in diesem Sommer. Die Verantwortlichen an der Säbener Straße müssen in den kommenden Wochen abwägen, ob und unter welchen Bedingungen sie ihrem Schützling den Weg freimachen. In jedem Fall würde für den deutschen Rekordmeister eine Ablösesumme herausspringen.