FC Bayern München: Kompany konzentriert sich auf das nächste Spiel

FC Bayern München: Kompany konzentriert sich auf das nächste Spiel

FC Bayern-Trainer Vincent Kompany erzielt mit seiner Mannschaft derzeit beachtliche Erfolge, bleibt jedoch fokussiert auf die kommenden Herausforderungen.

München – Der FC Bayern München gilt momentan als die beste Mannschaft Europas. Dies wurde nicht zuletzt durch den 2:1-Sieg in Unterzahl gegen den Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain unter Beweis gestellt. Doch was ist das Erfolgsrezept? Für Kompany ist die Antwort klar: Siegesserien und Rekorde sind ihm unwichtig; der Fokus liegt ausschließlich auf dem nächsten Gegner.

Dieser lautet an diesem Wochenende Union Berlin. Die Münchner treten am Samstagnachmittag (15:30 Uhr, alle TV-Infos hier) im Stadion An der Alten Försterei an – nur vier Tage nach der beeindruckenden CL-Nacht im Pariser Parc des Princes. Eine solche Umstellung könnte für viele Teams eine Herausforderung darstellen, aber die Bayern gelten erneut als klare Favoriten.

„Man muss mental umschalten und alles neu bewerten. Das wurde mir einige Minuten nach dem PSG-Spiel klar“, erklärte Kompany auf der Pressekonferenz vor dem Spieltag am Freitag. „Nach jedem Spiel müssen wir unser Konto sofort wieder auf null setzen. Das sage ich, weil ich diese Erfahrung sowohl als Spieler als auch als Trainer gemacht habe: Es zählt immer nur das nächste Spiel.“

Der Grundsatz „Wir denken von Spiel zu Spiel“ ist jedem Fußballer bekannt. Unter Kompanys Führung haben die Bayern dieses Prinzip jedoch perfektioniert. „Das Gefühl von 16 Siegen habe ich nicht“, so Kompany. „Wir müssen aus allen Spielen lernen, dieser Prozess hört nie auf – egal ob wir gewinnen oder verlieren. Ich möchte, dass wir konstant bleiben. Wir haben gegen PSG gewonnen, reisen jetzt zu Union und versuchen, dort erneut zu gewinnen.“

Den Hauptstadtklub wird der deutsche Rekordmeister gewiss nicht unterschätzen. „Es wird ein Kampf“, weiß Kompany. „Es wird nicht nur um Pressing und Ballbesitz gehen, sondern auch häufig um Standardsituationen, Zweikämpfe und zweite Bälle. Es geht auch darum, dem Gegner das Momentum zu nehmen. Letzte Saison haben wir dort unentschieden gespielt, da brauche ich den Jungs nicht viel zu erklären.“

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