FC Bayern München setzt auf Nachwuchstalent Cassiano Kiala
Der FC Bayern München plant, einigen Talenten die Möglichkeit zu geben, sich im Profikader zu beweisen. Eines dieser Talente könnte bald in der Champions League zum Einsatz kommen.
München – Nach Lennart Karl könnte das nächste Talent den Sprung zu den Profis des FC Bayern München schaffen. Cassiano Kiala gilt als neue Hoffnung auf der Innenverteidiger-Position beim Rekordmeister. Der 16-Jährige durfte bereits in der Saisonvorbereitung gegen Olympique Lyon (2:1) und Tottenham Hotspur (4:0) mit den Profis spielen. Zudem wurde er für die Klub-Weltmeisterschaft in den USA in den Profi-Kader berufen. Doch wer ist dieser Verteidiger?
Kiala wechselte im Sommer 2024 ablösefrei von der Jugendabteilung von Hertha BSC nach München. In der vergangenen Saison spielte er für die U17 des FC Bayern, wo er trotz seines jungen Alters sofort Führungsverantwortung übernahm.
Diese Fähigkeiten blieben auch Holger Seitz, dem Trainer der U23 des FC Bayern, nicht verborgen. In einem Regionalliga-Spiel gegen die SpVgg Bayreuth (2:2) feierte Kiala sein Pflichtspiel-Debüt bei den Herren. Ohne vorherige Erfahrung in der Regionalliga stand das Talent direkt in der Startformation und absolvierte die erste Halbzeit. Mit nur 16 Jahren, sieben Monaten und zwölf Tagen ist Kiala nun der jüngste Debütant der Amateurmannschaft.
Für das DFB-Pokalspiel gegen Wehen Wiesbaden berief Bayern-Trainer Vincent Kompany Kiala ebenfalls in den Spieltags-Kader der Profis. Allerdings kam der 16-Jährige beim 3:2-Sieg noch nicht zum Einsatz. Das nächste Highlight ließ jedoch nicht lange auf sich warten.
Am Donnerstag gab Kompany den Kader für die kommende Champions League-Saison bekannt, und auch Innenverteidiger Kiala wurde nominiert.
Die Nominierung zeigt, dass der Rekordmeister großes Vertrauen in sein Talent setzt. Sollte Bayern sich frühzeitig in der Gruppenphase für das Achtelfinale qualifizieren, könnten Kiala die ersten Minuten auf Champions-League-Niveau winken. Aufgrund des dünn besetzten Kaders der Münchner könnte er dann als Back-Up von Jonathan Tah und anderen auf dem Platz stehen.