FC Bayern München trifft auf Union Saint-Gilloise in der Champions League

FC Bayern München trifft auf Union Saint-Gilloise in der Champions League

München – Am heutigen Mittwochabend beginnt für den FC Bayern München das erste Champions-League-Duell des neuen Jahres gegen den belgischen Klub Union Saint-Gilloise. Für Trainer Vincent Kompany hat dieses Spiel eine besondere Bedeutung, da Union Saint-Gilloise in seiner bisherigen Trainerlaufbahn als eine Art Angstgegner gelten könnte.

Kompany, der von 2019 bis 2022 den RSC Anderlecht trainierte, musste in dieser Zeit vier schmerzhafte Niederlagen gegen Union Saint-Gilloise hinnehmen. Die Ergebnisse sprechen eine deutliche Sprache: 1:3, 0:1, 1:3 und 0:2. Bemerkenswert ist, dass das erste Aufeinandertreffen im belgischen Pokal mit einem klaren 5:0-Sieg für Anderlecht endete. Danach folgte jedoch eine Serie von Niederlagen, die theoretisch noch immer anhält.

Obwohl Kompany sich dieser Negativstatistik bewusst ist, betont er, dass sich seit seinem letzten Aufeinandertreffen mit dem Tabellenführer der belgischen Liga viel verändert hat: „Es waren andere Zeiten“, kommentierte Kompany auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. „Jetzt ist es eine andere Situation“, fügte er hinzu.

Diese Aussage lässt sich nicht bestreiten. Die Ausgangslage hat sich erheblich gewandelt. Kompany steht nun als Trainer des FC Bayern an der Seitenlinie, einem der stärksten Klubs Europas. Die Mannschaft präsentiert sich in hervorragender Form. Angeführt von Topspielern wie Harry Kane und Michael Olise dominiert der FC Bayern unter Kompany die Bundesliga und musste sich in der Champions League lediglich dem FC Arsenal geschlagen geben.

Trotz der Favoritenrolle seiner Mannschaft zeigt Kompany großen Respekt vor Union Saint-Gilloise. „Das ist kein leichter Gegner. Sie leisten hervorragende Arbeit und haben sehr talentierte Spieler“, äußerte er anerkennend und fügte hinzu: „Es ist ein Verein, der diese Underdog-Rolle seit Jahren kennt.“ Seine Hoffnung ist es, seine persönliche Negativserie zu beenden und den nächsten großen Schritt in der Champions League zu machen. (hbr)

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