FC Bayern München und der Transfer von Kennet Eichhorn

FC Bayern München und der Transfer von Kennet Eichhorn

Der FC Bayern München hat offenbar bereits vor einigen Wochen offensiv um Kennet Eichhorn geworben. Trotz eines geheimen Treffens stehen die Verhandlungen nun vor Herausforderungen, die den Transfer gefährden könnten.

München / Berlin – Der Wettlauf um das Mega-Talent Kennet Eichhorn von Hertha BSC nimmt weiter Fahrt auf. Der erst 16-jährige Offensivspieler gehört zu den gefragtesten Nachwuchstalenten Europas, und zahlreiche Spitzenvereine verfolgen seine Entwicklung genau. Besonders der FC Bayern München hat anscheinend große Anstrengungen unternommen, um sich im Wettbewerb um den Youngster eine gute Ausgangsposition zu verschaffen.

Wie im Bild-Podcast „Bayern-Insider“ berichtet wurde, lud der FC Bayern Eichhorn sogar zu einem persönlichen Treffen nach München ein. Vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Paris soll es im Hotel Vier Jahreszeiten zu einem vertraulichen Austausch gekommen sein, bei dem die Verantwortlichen des Vereins um den Nachwuchsstar warben.

„Der FC Bayern hat Eichhorn vor dem Champions-League-Halbfinale gegen Paris extra einfliegen lassen. Es gab ein geheimes Treffen im Hotel Vier Jahreszeiten, und es wurde um ihn geworben. Man hat ihm dargelegt, warum er unbedingt verpflichtet werden soll. Vincent Kompany soll stundenlang mit ihm gesprochen haben. Eberl hat das organisiert, zusammen mit Christoph Freund und Kompany, die ihn unbedingt haben wollen“, hieß es in dem Podcast.

Trotz des großen Interesses stocken die Verhandlungen offenbar aufgrund finanzieller Rahmenbedingungen. Eichhorn kann in diesem Sommer für eine feste Ablösesumme von neun Millionen Euro die Hertha verlassen, jedoch sorgen die zusätzlichen Kosten intern für Diskussionen. Weiter wurde im Podcast erwähnt: „Jetzt sagt der Aufsichtsrat mal wieder: Nein.“

„Eberl würde gerne das Geld ausgeben, doch der Aufsichtsrat sieht das als problematisch. Das ist die aktuelle Problematik bei Eichhorn: Das gesamte Paket ist etwas teuer. Aus Sicht der Berater wird argumentiert: Er hat einen Marktwert von 20 Millionen Euro. Warum sollte ein Verein das nicht bezahlen, und der Rest über der festen Ablöse ist dann Handgeld?“

Insbesondere die geforderten Nebenkosten stoßen bei den Bayern-Bossen auf Widerstand. „Im Aufsichtsrat sieht man das als zu viel an. 10-11 Millionen Handgeld für Spieler und Berater ist zu viel, weshalb sie sagen: Nein, dann sind wir raus.“ Damit bleibt die Zukunft von Eichhorn weiterhin ungewiss. Neben dem FC Bayern zeigen auch Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, Manchester City und Liverpool Interesse. Aufgrund des hohen finanziellen Pakets dürften die englischen Klubs jedoch eher im Vorteil sein.

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