FC Bayern München warnt vor Borussia Dortmund
Der FC Bayern München reist mit einem komfortablen Vorsprung von acht Punkten zum Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund. Dennoch warnt ein Spieler des FCB eindringlich vor der bevorstehenden Herausforderung.
Die Ausgangslage für die Münchner könnte kaum besser sein: Vor dem 24. Spieltag der Bundesliga führen sie mit acht Punkten Vorsprung auf den BVB. Selbst bei einer Niederlage bliebe ihnen noch ein Vorsprung von fünf Zählern. Zudem spricht das Momentum für die Bayern, die am vergangenen Samstag gegen Eintracht Frankfurt mit 3:2 gewonnen haben, während Dortmund gegen RB Leipzig nur ein 2:2 erreichte. Auf den ersten Blick scheint alles für den deutschen Rekordmeister zu sprechen.
Doch der FC Bayern darf sich nicht zurücklehnen, denn nun beginnt die entscheidende Phase der Saison. Jamal Musiala macht dies deutlich und spricht die Probleme an, die im Spiel gegen die Eintracht auftraten. Trotz einer scheinbar souveränen 3:0-Führung ließen die Münchner in der Schlussphase zwei Tore zu, nachdem ein Elfmeter durch Harry Kane und ein schwerer Abwehrfehler die Frankfurter zurück ins Spiel brachten. Musiala fordert, aus solchen Momenten zu lernen.
„Für unsere Ziele können wir solche Momente nicht haben“, betonte der Nationalspieler gegenüber Sky. „Wir müssen unsere Energie und unseren Fokus immer zu hundert Prozent halten.“ Dies gilt nicht nur für das Spiel gegen Dortmund, sondern auch für die K.o.-Runden der Champions League. Ein Sieg gegen den BVB wäre ein idealer Auftakt in die heiße Phase der Saison.
„Wir sind heiß drauf“, sagte Trainer Vincent Kompany. Er wollte nicht nur die negativen Aspekte der unruhigen Schlussphase betrachten, sondern auch die positiven Rückschlüsse betonen, denn letztlich konnte das Spiel gewonnen werden. „Es zeigt auch Charakter, das Spiel trotz der Schwierigkeiten über die Linie zu bringen.“
Sportvorstand Max Eberl äußerte sich ebenfalls optimistisch über die gute Ausgangslage vor dem Spitzenspiel am Samstagabend: „Natürlich wünscht man sich solche Zittermomente nicht“, gab Eberl zu. „Aber das gehört zur Bundesliga dazu und kann auch wieder dafür sensibilisieren, dass eben nichts vorbei ist.“