FC Bayern München zeigt Interesse an Nico Schlotterbeck

FC Bayern München zeigt Interesse an Nico Schlotterbeck

Im Poker um Dayot Upamecano von Bayern München wird zunehmend der Name Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund genannt. Der BVB-Spieler hat das Interesse der Münchner nicht dementiert.

Belfast / München – Vertragsverhandlungen im Profi-Fußball entwickeln sich häufig zu langwierigen Pokerspielen. So auch beim FC Bayern, der langfristig mit seinem französischen Abwehrchef Dayot Upamecano verlängern möchte. Diese Verhandlungen ziehen oft Dominoeffekte nach sich, da andere Vereine und alternative Spieler ins Spiel gebracht werden, um Druck auf die Gegenseite auszuüben.

Berichten zufolge zeigt der FC Bayern großes Interesse an Nico Schlotterbeck, dem deutschen Nationalspieler von Borussia Dortmund. Auf einer Pressekonferenz in Belfast, die vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Nordirland stattfand, wurde Schlotterbeck auf die Gerüchte über einen möglichen Wechsel angesprochen. Er verzichtete jedoch darauf, diese zu dementieren.

„Dazu kann ich eigentlich nichts sagen,“ entgegnete Schlotterbeck mit einem Lächeln auf die entsprechende Nachfrage. Ein klares „Nein“ klingt anders, und seine Antwort verstärkt die Spekulationen nur weiter. Der 25-jährige Innenverteidiger wurde die Möglichkeit geboten, öffentlich klarzustellen, dass er sich zu seiner Zukunft äußern möchte, entschied sich jedoch dagegen, was die Gerüchteküche weiter anheizt.

Sein Verein, Borussia Dortmund, strebt an, den Vertrag mit Schlotterbeck, der 2027 ausläuft, zu verlängern. Der Linksfuß soll in den kommenden Jahren zur Schlüsselfigur der Gelb-Schwarzen aufsteigen. Kürzlich erhielt er ein erstes Angebot zur Vertragsverlängerung, welches jedoch abgelehnt wurde.

Dem 20-maligen deutschen Nationalspieler wird eine Gehaltserhöhung von 2,5 Millionen Euro angeboten, was sein jährliches Fixgehalt auf mindestens acht Millionen Euro anheben würde. Mit der Unterzeichnung des Angebots würde Schlotterbeck bis 2030 an den BVB gebunden sein. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass er vorerst weiterhin abwarten und beobachten wird, was in München bezüglich Upamecano geschieht.

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