FC Bayern: Präsident fordert Gehaltsobergrenze für Spieler
München – Die Gehaltskosten bei FC Bayern München steigen nicht nur in den Medien, sondern auch in den Verträgen der Spieler. Präsident Herbert Hainer hat nun eine Obergrenze für Spieler-Gehälter ins Spiel gebracht, was möglicherweise auch eine Botschaft an Dayot Upamecano sein könnte.
In den letzten Wochen haben Vertragsverlängerungen prominenter Spieler wie Jamal Musiala, Joshua Kimmich und Alphonso Davies die Schlagzeilen dominiert. Diese Top-Stars möchten ihre Erfolge beim deutschen Rekordmeister entsprechend honoriert sehen. Besonders im Fall von Upamecano stehen die Verhandlungen noch aus, wobei sein gefordertes Gehalt als entscheidender Streitpunkt gilt.
Hainer äußerte sich besorgt über die steigenden Gehälter und deren Auswirkungen auf die Bundesliga. „Meine ehrliche Meinung ist, es sollte eine Begrenzung der Spieler-Gehälter geben“, erklärte er gegenüber der dpa. Die genaue Ausgestaltung einer solchen Begrenzung ließ er offen, nannte jedoch mögliche Modelle wie eine individuelle Gehaltsobergrenze pro Spieler oder einen festgelegten Gesamtetat für die gesamte Mannschaft.
Der Präsident sieht ein grundlegendes Problem in der aktuellen Entwicklung und stellt die Frage, ob eine Gehaltsobergrenze notwendig ist, um die finanzielle Stabilität der Vereine zu gewährleisten.