FC Bayern scheitert erneut an Transfer von Nick Woltemade

FC Bayern scheitert erneut an Transfer von Nick Woltemade

Ein Transfer von Nick Woltemade zum FC Bayern München scheint zunehmend unwahrscheinlich. Das jüngste Angebot der Münchner wurde vom VfB Stuttgart abgelehnt, was zu Frustration bei Woltemades Berater Danny Bachmann führte.

Der Stürmer steht ganz oben auf der Wunschliste des deutschen Rekordmeisters, doch die bisherigen Angebote reichen dem VfB Stuttgart nicht aus. Trotz des Wechselwunsches von Woltemade wurde das neueste Angebot erneut abgelehnt.

Am Samstagabend treten Bayern und Stuttgart im Supercup gegeneinander an. VfB-Vorstandschef Alexander Wehrle hatte vor einigen Tagen klargestellt, dass die Verhandlungen bis zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein müssen. Bachmann bestätigte, dass Bayern ein neues, lukratives Angebot unterbreitet hat, das jedoch ebenfalls abgelehnt wurde.

„Die von Herrn Wehrle in dieser Woche geforderte Lösung im Rahmen einer fragwürdigen Deadline wurde heute mit einem Gesamtpaket von über 60 Millionen Euro plus Weiterverkaufsbeteiligung präsentiert“, zitiert die dpa Bachmann. Diese Situation führt zu Unmut gegenüber dem VfB.

Bachmann erklärte weiter: „Im März 2024 und zuletzt Mitte Juni gab es die klare Zusage des VfB für ein lösungsorientiertes Vorgehen, sobald der nächste Karriereschritt möglich ist.“ Er betont, dass für einen ambitionierten deutschen Nationalspieler die Möglichkeit, beim FC Bayern zu spielen, eine enorme Chance darstellt.

Trotz eines Angebots von 60 Millionen Euro plus möglicher Bonuszahlungen sieht der VfB Stuttgart keinen ausreichenden Wert, obwohl Woltemades aktueller Marktwert bei 30 Millionen Euro liegt. Der Spieler war erst vor einem Jahr ablösefrei von Werder Bremen nach Stuttgart gewechselt. Bachmann kann die finanziellen Forderungen des VfB nicht nachvollziehen.

Die Fronten scheinen sich weiter zu verhärten: „Die Antwort des Aufsichtsrats auf eine Forderung von marktfremden 75 Millionen Euro für einen Spieler, der ablösefrei gekommen ist, steht im krassen Widerspruch zu den zuvor getroffenen Absprachen“, äußerte Bachmann.

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