FC Bayern: Trainersuche und De Zerbi-Gespräche

FC Bayern: Trainersuche und De Zerbi-Gespräche

Die Trainersuche des FC Bayern München im Frühjahr 2024 gestaltete sich als komplex. Zahlreiche Namen wurden in den Medien diskutiert, darunter auch Roberto De Zerbi, der damals Trainer von Olympique Marseille war.

In einem Interview mit dem Corriere della Sera bestätigte De Zerbi nun erstmals, dass es Gespräche mit dem FC Bayern gegeben hat. Er äußerte: „Ich finde es respektlos, darüber zu sprechen, aber es gab da etwas.“ Im Gegensatz dazu betonte er, dass es mit AC Milan, die ebenfalls als potenzielles Ziel gehandelt wurden, „keine Verhandlungen“ gegeben habe.

Die Gründe für das Scheitern einer Einigung zwischen den Bayern und dem 45-jährigen Italiener blieben unklar. Laut Informationen aus Italien war De Zerbi von der sportlichen Perspektive in München angetan, entschied sich jedoch, in Ruhe über seine Zukunft nachzudenken. Statt nach München zog es ihn im Sommer 2024 nach Südfrankreich, wo Olympique Marseille ihm einen bis 2027 datierten Dreijahresvertrag anbot.

Der Start bei Olympique Marseille verlief jedoch holprig. Nach einer 1:3-Niederlage gegen Auxerre im November 2024 sorgte De Zerbi mit Äußerungen über seine Zukunft für Aufsehen: „Wenn ich das Problem bin, dann gehe ich“, erklärte er damals, was zu zahlreichen Spekulationen führte. Später stellte er klar, dass er „missverstanden“ worden sei.

Während De Zerbi in Frankreich mit Höhen und Tiefen zu kämpfen hat, trafen die Bayern die richtige Entscheidung. Vincent Kompany übernahm im Sommer 2024 das Traineramt und führte den Rekordmeister zu einem historischen Saisonstart. Erstmals in der Vereinsgeschichte gewann der FC Bayern die ersten zehn Pflichtspiele einer Saison.

In der Bundesliga verzeichneten die Münchner zudem acht Siege in Folge, was einen neuen vereinsinternen Rekord unter Kompany darstellt. Der Belgier hat sich somit als Wunschlösung etabliert, und der FC Bayern dürfte heute erleichtert sein, dass die Verhandlungen mit De Zerbi damals ergebnislos blieben.

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