FC Bayern trifft auf ehemaligen Bundesliga-Star Fabio Vieira

FC Bayern trifft auf ehemaligen Bundesliga-Star Fabio Vieira

Nach langem Warten empfängt der FC Bayern München erneut ein ehemaliges Bundesliga-Urgestein. Ein Transfer hat für Aufsehen gesorgt.

Hamburg / München – Am Samstag findet das Bundesliga-Topspiel zwischen dem FC Bayern und dem Hamburger SV statt (18.30 Uhr – alle TV-Infos hier). Ob dieses Aufeinandertreffen tatsächlich zu einem Topspiel wird, hängt maßgeblich vom Aufsteiger HSV ab. Besonders auf eine Personalie wird gesetzt: Fabio Vieira.

Der Leihspieler von Arsenal London soll vom rechten Flügel aus für Kreativität im Spiel des HSV sorgen und immer wieder in die Mitte ziehen. Mit 25 Jahren befindet sich der Portugiese in einem optimalen Alter, hat jedoch bereits die erste Blüte seiner Karriere hinter sich. Nach starken Jahren beim FC Porto wechselte er im Alter von 22 Jahren für stolze 35 Millionen Euro zu den Gunners.

Sein aktueller Marktwert beträgt laut transfermarkt.de 22 Millionen Euro – ein echter Coup für die Verantwortlichen des Hamburger SV. Ursprünglich wäre es jedoch fast nicht dazu gekommen, denn laut Informationen der Bild wurde der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler in diesem Transferfenster beim FC Bayern angeboten.

Überraschend ist, dass Vieira, lange bevor er nach Hamburg verliehen wurde, sich vorstellen konnte, bei Bayern in die Fußstapfen von Jamal Musiala zu treten. Der Superstar des FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft wird bekanntlich nach seinem Wadenbeinbruch bei der Klub-Weltmeisterschaft noch längere Zeit ausfallen, wie kürzlich Bayern-Boss Dreesen erklärte. Der nur 1,70 Meter große Vieira zählte offenbar zu den Spielern, die sich für diese Rolle interessiert hätten.

Stattdessen wechselte er am letzten Tag der Transferperiode in den deutschen Norden. Dass sich der Aufsteiger HSV einen Spieler von Arsenal sichern konnte – auch wenn es sich nur um eine Leihe handelt – sorgte für Aufsehen. Die Statistiken zeigen jedoch, dass Vieira in London bisher nicht Fuß fassen konnte: In zwei Jahren bei den Gunners kam er lediglich auf 793 Spielminuten.

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