FC Bayern und der Transfermarkt: Ein ruhiges Winterfenster erwartet

FC Bayern und der Transfermarkt: Ein ruhiges Winterfenster erwartet

Beim FC Bayern München wird im bevorstehenden Winter-Transferfenster voraussichtlich eine ruhige Phase erwartet, während im Sommer mit mehr Aktivität zu rechnen ist. Dennoch buhlen zahlreiche Top-Klubs um einen Wunschspieler.

Der Verlauf der aktuellen Saison lässt beim FC Bayern keinen dringenden Bedarf an kurzfristigen Transfers erkennen. Der Rekordmeister zeigt eine beeindruckende Leistung in der Liga und ist auch in der Champions League stark vertreten. Zweifel an der Kaderzusammenstellung, die während des Sommers aufkamen, sind mittlerweile verschwunden.

Langfristig müssen sich die Verantwortlichen, angeführt von Sport-Boss Max Eberl, jedoch mit der Defensive auseinandersetzen. Der Vertrag von Dayot Upamecano läuft im Sommer aus, und der Franzose hat bislang keine Bereitschaft zur Verlängerung gezeigt. Sollte er den Verein verlassen, wäre ein hochkarätiger Ersatz erforderlich.

Der Name Marc Guéhi spielt seit Monaten eine zentrale Rolle in den Überlegungen des Vereins. Der englische Nationalspieler ist ebenfalls nur noch bis zum 30. Juni an Crystal Palace gebunden. Die Liste der Interessenten ist lang, da nun auch der FC Barcelona seine Bemühungen um Guéhi verstärken möchte. Laut einem Bericht aus Spanien ist dies eine Reaktion auf die monatelange Verletzung von Verteidiger Andreas Christensen.

Christensens wiederholte Abwesenheit hat den Eindruck verstärkt, dass Barcelona in der Innenverteidigung umdenken muss. Während im Winter ein Ersatz für die Rückrunde angestrebt wird, plant der Verein im Sommer mit einer Top-Verpflichtung.

„Der Verteidiger, der Deco am besten gefällt“, berichtete ein Barca-nahes Medium über Guéhi als Favoriten des Sportdirektors. Die Konkurrenz durch Bayern, Liverpool und Real Madrid erschwert die Situation für den Tabellenführer in LaLiga. Ein Winterwechsel von Guéhi, der bis auf einen verletzungsbedingten Ausfall alle Ligaspiele über die vollen 90 Minuten absolviert hat, scheint jedoch derzeit kein Thema zu sein.

Trainer Oliver Glasner äußerte zuletzt die Überzeugung, dass sein Kapitän seinen Vertrag erfüllen wird. Glasner hatte sich bereits im vergangenen Sommer erfolgreich gegen einen vorzeitigen Abgang von Guéhi gewehrt.

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