FC Bayern: Verletzungssorgen vor entscheidendem Champions-League-Spiel
Ein Youngster des FC Bayern muss aufgrund einer Muskelverletzung für den Rest der Saison passen, was die Verletzungssorgen des Vereins weiter verschärft.
München – In einer ungünstigen Phase häufen sich die Verletzungen beim FC Bayern. Kurz vor dem entscheidenden Rückspiel im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain muss Trainer Vincent Kompany erneut auf einen Spieler verzichten. Die Personalsituation beim deutschen Rekordmeister wird von Woche zu Woche angespannter, und das genau in der entscheidenden Phase der Saison.
Der jüngste Ausfall betrifft David Santos Daiber, einen 19-jährigen Mittelfeldspieler, der sich einen Muskelsehnenriss im linken Oberschenkel zugezogen hat und damit vorerst ausfällt. Besonders bedauerlich ist, dass der portugiesische U19-Nationalspieler erst vor kurzem eine siebenwöchige Muskelverletzung auskuriert hat. Nach diesem erneuten Rückschlag sind weitere Einsätze in dieser Saison unwahrscheinlich.
Das Verletzungspech von Santos Daiber steht sinnbildlich für die gesamte Situation des Münchener Vereins. Neben ihm fehlt auch Serge Gnabry, der aufgrund seiner Verletzung sogar die WM verpassen wird. Zudem sind Spieler wie Raphaël Guerreiro, Tom Bischof und Lennart Karl ebenfalls von Muskelverletzungen betroffen. Positiv ist jedoch, dass Karl und Bischof möglicherweise gegen Paris wieder zur Verfügung stehen. Die Ausfallserie setzt die Münchner unter Druck und schränkt Kompanys Optionen von der Bank erheblich ein.
Trotz dieser Widrigkeiten hat Bayern im Halbfinale der Champions League noch alle Chancen, am 30. Mai in Budapest ins Finale einzuziehen. Das Hinspiel gegen PSG endete spektakulär mit 4:5, was die Ausgangslage für das Rückspiel offen hält. Für Kompany bedeutet dies jedoch, dass er mit einem reduzierten Kader gegen einen der formstärksten Klubs Europas und den amtierenden Champions-League-Sieger antreten muss.
Für Santos Daiber gibt es trotz seines schwierigen Saisonverlaufs einen kleinen Lichtblick. Dank seiner beiden Einsätze in der Bundesliga in dieser Saison darf er sich offiziell Deutscher Meister 2026 nennen – ein kleiner Trost nach einer von Verletzungen geprägten Spielzeit, die ihm jedoch auch erste Minuten bei den Profis des FC Bayern einbrachte.