FC Bayern verpflichtet Rouven Kasper vom VfB Stuttgart

FC Bayern verpflichtet Rouven Kasper vom VfB Stuttgart

Der FC Bayern München hat Rouven Kasper vom VfB Stuttgart verpflichtet. Ursprünglich war ein ablösefreier Wechsel geplant, doch es gibt eine unerwartete Wendung.

Ab dem 1. Januar 2026 wird Rouven Kasper Mitglied des Bayern-Vorstands und übernimmt dort die Verantwortung für Marketing und Vertrieb. Der 43-Jährige war bis 2028 an den VfB Stuttgart gebunden, nachdem sein Vertrag erst 2023 verlängert wurde. Laut dem „kicker“ soll der Wechsel jedoch ohne eine klassische Ablöse erfolgen, wobei eine Lösung im Hintergrund bereits gefunden wurde.

Statt einer direkten Zahlung wird Stuttgart offenbar auf andere Weise entschädigt. Dem „kicker“ zufolge haben beide Vereine ein „Gentlemen’s Agreement“ getroffen, wonach ein Testspiel stattfinden soll, dessen Einnahmen dem VfB zugutekommen. Konkrete Termine stehen bislang noch nicht fest. Die realistische Summe, die im Raum steht, beträgt laut Berichten zwischen 500.000 und einer Million Euro.

Die Verpflichtung von Kasper steht auch im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Abgang von Finanzvorstand Michael Diederich, der bereits zum 1. Oktober zur Deutschen Bank wechselt. Zukünftig wird Kasper gemeinsam mit Sportvorstand Max Eberl und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen das neue Führungstrio in München bilden. Damit soll die Führungsstruktur des FC Bayern langfristig gestärkt werden.

Zwischen 2016 und 2021 war Kasper bereits für den Rekordmeister tätig, damals in der Rolle des „President Asia“. Bayern-Präsident Herbert Hainer äußerte sich in einer Vereinsmitteilung: „Wir freuen uns auf eine große Verstärkung mit internationaler Erfahrung in einem strategisch relevanten Aufgabenfeld. Der Aufsichtsrat ist überzeugt, dass Rouven Kasper sowohl fachlich als auch persönlich die richtige Wahl ist.“

Während der VfB Stuttgart nun nach einem Nachfolger sucht, blickt Kasper mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe. „Unser gemeinsames Ziel ist es, mit voller Kraft an der Weiterentwicklung des FC Bayern zu arbeiten – dazu möchte ich meinen Beitrag leisten. Diese große Aufgabe ist für mich sowohl Ehre als auch Ansporn“, erklärte er. Beim VfB hatte zuletzt auch Finanzvorstand Thomas Ignatzi das Unternehmen verlassen.

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