FC Bayern: Vertragspoker um Dayot Upamecano nimmt neue Wendung
Der FC Bayern München verhandelt seit mehreren Monaten mit Dayot Upamecano über eine Vertragsverlängerung. Aktuell gibt es positive Entwicklungen in den Verhandlungen.
Max Eberl, Sportdirektor des FC Bayern, äußerte sich gelassen zu den zahlreichen Wechselgerüchten um den Spieler und betonte den Wunsch des Vereins, den im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag zu verlängern: „Wir wollen ihn definitiv halten.“ Während die Bayern klar in ihrem Ziel sind, bleibt ungewiss, was Upamecano selbst möchte.
In Spanien wurde berichtet, dass Upamecano sich aktiv bei Real Madrid angeboten habe und Wechselbereitschaft signalisiert habe. Die Marca jedoch dementiert diese Spekulationen und berichtet, dass der spanische Rekordmeister kein Interesse an einem Transfer des Franzosen hat. Stattdessen konzentriert sich Real Madrid auf Upamecanos Nationalmannschaftskollegen Ibrahima Konate.
Wie bei Upamecano läuft auch Konates Vertrag beim FC Liverpool zum Saisonende aus. Die Reds haben bereits ein Vertragsangebot an den ehemaligen Leipzig-Verteidiger unterbreitet, jedoch scheint Konate sich für einen Wechsel nach Madrid entschieden zu haben. Damit können die Bayern aufatmen; ein konkreter Vorstoß von Real Madrid wegen Upamecano ist vorerst nicht zu befürchten.
Eine Vertragsverlängerung ist jedoch keineswegs sicher, da mehrere europäische Top-Klubs die Situation des Bayern-Stars genau beobachten. Unter anderem könnte Liverpool, das möglicherweise Konate verlieren wird, ein Auge auf Upamecano geworfen haben. Um einen ablösefreien Abgang Upamecanos zu verhindern, sollten die Bayern bis zum Jahresende eine Einigung erzielen.
Ab dem 1. Januar darf Upamecano offiziell mit anderen Vereinen sprechen und einen Vorvertrag aushandeln. Eberl äußerte kürzlich: „Es braucht Zeit, wie bei den anderen Verträgen im letzten Jahr. Wir versuchen, die Gespräche zu führen und ihn vom Bayern-Projekt zu überzeugen.“
Ein entscheidender Punkt in den Verhandlungen sind die Gehaltsforderungen des Abwehrchefs, der eine Vergütung auf ähnlichem Niveau wie Alphonso Davies und Jamal Musiala, die ihre Verträge vor einigen Monaten verlängert haben, anstrebt. Eberl und sein Team müssen in den kommenden Wochen abwägen, wie viel Risiko sie in den Verhandlungen eingehen können, bevor Upamecano sich endgültig gegen eine Verlängerung entscheidet.