FC Schalke 04: Frauenfußballteam auf dem Weg zur Regionalliga

FC Schalke 04: Frauenfußballteam auf dem Weg zur Regionalliga

Gelsenkirchen – Der Blick auf die Tabelle lässt die Herzen der Schalke-Fans höher schlagen. Acht Spiele, acht Siege – die Frauen des FC Schalke 04 sind in der Westfalenliga derzeit das Maß aller Dinge, während der Erzrivale Borussia Dortmund nur den zweiten Platz belegt. Boris Liebing, der Teammanager der Fußball-Frauen, äußert sich in einem Vereinsinterview zufrieden über den bisherigen Saisonverlauf: „Die Saison läuft bislang sehr gut. Der Kader funktioniert sowohl sportlich als auch menschlich hervorragend – das Gesamtgefüge passt einfach. Die Zusammenstellung der Mannschaft war in diesem Jahr ein Glücksgriff.“

Das beeindruckende Torverhältnis von 66:4 unterstreicht die Überlegenheit der Schalkerinnen. Mandy Islacker und Jolina Opladen haben gemeinsam 32 Tore erzielt, was mehr ist als das zweiterfolgreichste Team der Staffel, die Zweitvertretung des BVB, die bislang 23 Treffer erzielt hat.

„Die Ergebnisse auf dem Platz sprechen für sich: Wir haben bisher alle Spiele gewonnen und stehen völlig verdient an der Tabellenspitze. Dementsprechend sind wir sehr optimistisch, was diese Mannschaft angeht“, so Liebing. Der Aufstieg in die Regionalliga ist das erklärte Ziel. Sollte nichts Unvorhergesehenes geschehen, dürfte die dritte Liga am Ende dieser Saison erreicht werden.

Die zweite Mannschaft in der Landesliga zeigt mit vier Punkten aus den ersten drei Spielen eine positive Tendenz. Mit 16 Zählern liegt S04 auf Rang drei, hinter BW Aasee (21) und Concordia Flaesheim (19). Liebing gesteht ein, dass der Start in die neue Spielzeit „etwas holprig“ verlaufen sei, doch die Mannschaft habe „sich gefangen“. „In den letzten Wochen ging die Tendenz klar nach oben und wir hoffen, dass wir diesen Trend fortsetzen können“, so Liebing weiter.

Die U19 in der Juniorinnen-Liga des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV) hat bisher drei Partien absolviert, davon eine gewonnen und zwei verloren. „An der einen oder anderen Stelle“ fehle es noch an „Cleverness und Kaltschnäuzigkeit“, bemerkt Liebing. Dennoch sammelt die Auswahl „wertvolle Erfahrungen“.

Die Gesamtentwicklung des Teams verläuft „sehr erfreulich“. Die Arbeit der vergangenen Monate zahlt sich aus, betont Liebing, und die Teams befinden sich „auf dem richtigen Weg“. „Diesen Weg wollen wir konsequent fortsetzen und die positive Entwicklung in allen Bereichen weiter festigen“, fügt er hinzu. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit schalketotal)

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