FC Schalke 04: Neuzugang Kevin Müller und Verletzungssorgen in der Defensive
Der FC Schalke 04 beginnt mit dem Neuzugang Kevin Müller die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Gleichzeitig muss das Team einen weiteren Ausfall eines wichtigen Verteidigers hinnehmen.
Gelsenkirchen – Mit frischem Personal und alten Sorgen hat der FC Schalke 04 die Vorbereitung auf sein erstes Heimspiel des neuen Jahres aufgenommen. Während Müller direkt ins Training einsteigen konnte, sorgte eine erneute Verletzung für Ernüchterung bei den Königsblauen. Nur wenige Stunden nach seiner Verpflichtung stand der neue Torhüter bereits mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz.
Der bis zum Saisonende vom 1. FC Heidenheim ausgeliehene Keeper soll den Abgang von Justin Heekeren kompensieren und wird auf Schalke die Rolle des neuen Nummer zwei hinter Stammtorwart Loris Karius übernehmen. Bei seinem Trainingsauftakt durfte der 34-Jährige das traditionelle Willkommensspalier seiner Teamkollegen nicht auslassen.
Im bevorstehenden Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern am Sonntag (25. Januar, 13:30 Uhr) wird Müller voraussichtlich im Kader stehen, zunächst jedoch als Ersatz auf der Bank. Seine Verpflichtung bringt den Schalkern auf der Torhüterposition zusätzliche Stabilität und Erfahrung für die Rückrunde.
Die Nachrichten aus der Defensive sind jedoch weniger erfreulich. Adrian Gantenbein hat sich erneut an der Wade verletzt und wird für längere Zeit ausfallen. Der Rechtsverteidiger musste beim torlosen Remis zum Jahresauftakt gegen Hertha BSC in der Schlussphase ausgewechselt werden, nachdem er erst zur Halbzeit eingewechselt worden war. Der Klub gab zunächst bekannt, dass er "bis auf Weiteres" ausfallen wird.
Nach Informationen von Sky Sport wird der 24-Jährige mehrere Wochen fehlen. Besonders bitter ist, dass ihn bereits zum Jahresende eine Wadenverletzung für mehrere Spiele außer Gefecht setzte. Gantenbein hatte gut in die Saison gefunden und unter Trainer Miron Muslic zunächst einen festen Platz in der Startelf, was sich in zehn Einsätzen in den ersten 13 Ligaspielen widerspiegelt.
Nun sind wieder Alternativen gefragt. Mika Wallentowitz, der zuletzt schwächelte, gilt ebenso als Kandidat für die rechte Seite wie Finn Porath. Auch Christopher Antwi-Adjei könnte in der Defensive aushelfen, ist jedoch ebenfalls noch verletzt. Die wahrscheinlichste Option ist Timo Becker, der auf die rechte Seite rücken dürfte, während Mertcan Ayhan in die Dreierkette zurückkehrt. Schalke geht damit mit gemischten Gefühlen in die Heimspielwoche: gestärkt auf der Torwartposition, aber erneut geschwächt in der Abwehr.