FC Schalke 04: Verletzungssorgen vor dem Paderborn-Spiel

FC Schalke 04: Verletzungssorgen vor dem Paderborn-Spiel

Der FC Schalke 04 steht vor dem wichtigen Spiel gegen den SC Paderborn am Freitagabend (18:30 Uhr/Sky) vor personellen Herausforderungen. Während Verteidiger Adrian Gantenbein um seine Fitness kämpft, kehrt Angreifer Bryan Lasme zurück und bringt neue Hoffnung für die Offensive.

Gelsenkirchen – Vor dem Duell mit dem Tabellenführer SC Paderborn muss der FC Schalke 04 erneut mit personellen Rückschlägen umgehen und gleichzeitig auf wichtige Rückkehrer hoffen. Im Mittelpunkt steht Adrian Gantenbein, der sich am Dienstag im Training verletzt hat und am Mittwoch nicht teilnehmen konnte. Eine ärztliche Untersuchung soll klären, ob der Schweizer länger ausfallen wird. Trainer Miron Muslic betonte auf der heutigen Pressekonferenz die Notwendigkeit der Geduld: „Bei Adrian Gantenbein müssen wir abwarten.“

Die Situation ist für Bryan Lasme deutlich positiver. Der 1,94 Meter große Angreifer, der zuletzt am 5. Oktober beim 2:1-Auswärtssieg in Bielefeld als Joker eingesetzt wurde, hat nach einer siebenwöchigen Verletzungspause wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen. Am Dienstag absolvierte er die gesamte Einheit, während er am Mittwoch aus Gründen der Belastungssteuerung nicht auf dem Platz war. Muslic stellte jedoch klar: „Bryan Lasme ist vollständig genesen, kehrt zum Kader zurück und wird mit Power und Speed eine wertvolle Option sein.“

Mehrere andere Spieler konnten am Mittwoch ebenfalls nur eingeschränkt oder gar nicht trainieren. Neben Lasme verlegten Moussa Sylla, Christopher Antwi-Adjei, Dylan Leonard, Nikola Katic und Janik Bachmann ihre Einheiten in die Halle, um die Belastung zu steuern. Timo Becker, Christian Gomis und Peter Remmert arbeiteten individuell auf dem Rasen. Einige Rückkehrer werden frühestens zur Winterpause realistisch, wobei laut WAZ Younes und Gomis die besten Chancen haben.

Ein kleines Lichtblick gab es dennoch: Zaid Tchibara und Amin Younes konnten wieder Teile des Teamtrainings absolvieren. Muslic warnte jedoch: „Er ist sehr, sehr lange aus dem Gefecht. Wir bereiten ihn langsam und behutsam vor. Wir wollen unseren Plan vorsichtig umsetzen.“ Vor dem Topspiel bleibt die Personalsituation bei Schalke somit angespannt.

Die Mannschaft gestaltete das Training am Mittwoch bewusst ruhiger und beendete die Einheit nach etwas mehr als einer Stunde. Gerade in der Defensive könnte Muslic gegen den Tabellenführer improvisieren müssen. Dennoch sorgt die Rückkehr von Lasme für dringend benötigten Schwung in der Offensive.

Topics

Related news