FC Thun und Torhüter Niklas Steffen im Fokus europäischer Klubs
Der FC Thun führt sensationell die Tabelle der Schweizer Super League an und steht dabei im Mittelpunkt des Interesses großer Vereine aus Bern und Basel. Eine stabile Defensive ist für den Erfolg des Aufsteigers von entscheidender Bedeutung, da das Team in 18 Partien lediglich 21 Gegentore kassiert hat. Dies hat dazu geführt, dass die Schlüsselspieler des FC Thun in den Fokus anderer Klubs rücken.
Eine der zentralen Figuren in der Mannschaft ist Torhüter Niklas Steffen. Der ehemalige U18-Nationaltorhüter der Schweiz hat mit 24 Jahren seinen Traum von der ersten Liga verwirklicht und schnell erkannt, dass er auch auf höchstem Niveau mithalten kann. Statistisch gehört er zu den besten Torhütern der Liga.
Wie das Fußballportal Absolut Fussball berichtet, zeigen europäische Vereine Interesse an Steffen, darunter auch Teams aus der zweiten Bundesliga. Scouts aus Deutschland waren beim 4:1-Sieg gegen Luzern am 16. Spieltag in der Stockhorn-Arena anwesend. Steffens Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, wodurch er ablösefrei auf den Markt kommen könnte.
Insbesondere bei zwei Zweitligisten könnte es Veränderungen auf der Torhüterposition geben. Der SC Paderborn hat mit Dennis Seimen, dessen Marktwert auf sieben Millionen Euro gestiegen ist, den talentiertesten Torhüter der Liga in seinen Reihen. Seimen gehört jedoch dem VfB Stuttgart und könnte nach der Saison zu den Schwaben zurückkehren. Selbst wenn dies nicht der Fall ist, haben größere Vereine bereits ein Auge auf ihn geworfen.
Das bedeutet, dass beim SC Paderborn wahrscheinlich ein attraktiver Platz frei wird. Auch in Düsseldorf bahnt sich eine Veränderung an. Laut einem Bericht der Bild vom 13. Oktober strebt Florian Kastenmeier einen Wechsel in die Bundesliga an. Die Wahrscheinlichkeit einer Vertragsverlängerung bis 2026 wurde damals auf 50 Prozent geschätzt.
Öffnet sich somit eine Tür für Steffen? Ein Wechsel nach Deutschland könnte der nächste Schritt auf seiner Karriereleiter sein. Schweizer Torhüter genießen in Deutschland traditionell einen hervorragenden Ruf, mit Beispielen wie Gregor Kobel, Roman Bürki, Marwin Hitz, Diego Benaglio und Yann Sommer. Ob Steffen ebenfalls einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann, bleibt abzuwarten.