FCB-Talent Asp Jensen sorgt für Aufsehen in der Schweizer Super League
Der talentierte Spieler Jonathan Asp Jensen, der leihweise vom deutschen Rekordmeister FC Bayern München nach Zürich gewechselt ist, sorgt derzeit für Aufsehen in der Schweizer Super League.
München/Zürich – Der FC Bayern München sieht sich wöchentlich den höchsten Anforderungen in der Bundesliga und der Champions League gegenüber. Trotz der Vielzahl an Weltstars wie Harry Kane und Joshua Kimmich bleibt oft wenig Platz für die eigenen Talente des Rekordmeisters. Jamal Musiala und die Vereinslegende Thomas Müller sind Ausnahmen, die den Sprung von der Amateurmannschaft zu den Profis geschafft haben.
Um den Nachwuchs auf die Herausforderungen in der Bundesliga vorzubereiten, sind Leihen an der Säbener Straße ein gängiges Mittel. Jonathan Asp Jensen, ein 19-jähriges Talent, hat sich beim Grasshopper Club Zürich in der Schweizer Super League ins Rampenlicht gespielt. Mit vier Toren und zwei Vorlagen in sieben Spielen ist er der Top-Scorer der Grasshoppers und glänzte zuletzt im Zürich-Derby, wo er sowohl ein Tor erzielte als auch einen Assist gab.
Die beeindruckenden Leistungen des Dänen erfreuen auch Alain Sutter, den Sportdirektor der Grasshoppers. In einem Interview mit der Bild äußert sich der ehemalige Bayern-Spieler von 1994/95 sehr positiv über die Qualitäten des jungen Spielers: „Johnny hat sich in seinen ersten drei Monaten bei uns extrem schnell angepasst und entwickelt.“ Besonders sein starkes Eins-gegen-Eins und der herausragende Abschluss fallen Sutter auf. Er ist überzeugt, dass Asp Jensen das Potenzial hat, zukünftig in der Bundesliga zu spielen.
Der Vertrag von Asp Jensen beim FC Bayern läuft noch bis 2028. Seit 2022 ist er in München und spielte vorwiegend für die U19 sowie die zweite Mannschaft des Rekordmeisters. Am 12. Mai 2024 gab er sein Debüt in der Bundesliga für die Profis – bis auf einige Testspiele war dies sein einziges Spiel für die Mannschaft von Vincent Kompany. Die Leihe nach Zürich dient dazu, wertvolle Spielpraxis zu sammeln, und es scheint, dass Asp Jensen dabei mehr als nur das gelingt.
Im Vergleich zu anderen Bayern-Talenten hat er bereits einen Vorteil. Oft bringen die Leihgeschäfte der Münchner nicht den gewünschten Erfolg. So sind beispielsweise Paul Wanner, der nach Leihauftritten bei Elversberg und Heidenheim zu PSV Eindhoven gewechselt ist, und Nestory Irankunda, der nach einer Leihe zum GC Zürich zu Watford wechselte, ohne Chance im Profi-Kader geblieben.
Zusätzlich zu Asp Jensen spielt aktuell ein weiterer Leihspieler des FC Bayern, der 20-jährige Kroate Lovro Zvonarek, der ebenfalls solide Leistungen bei den Grasshoppers zeigt. Wie sich die beiden Münchner Leihgaben im Verlauf der restlichen Saison schlagen werden, bleibt abzuwarten. Vielleicht werden sie erneut ein Thema beim FC Bayern und Vincent Kompany.