Frankfurter Eintracht feiert überzeugenden Sieg gegen TSG Hoffenheim
Die Frankfurter Eintracht hat mit einem beeindruckenden 3:1-Sieg gegen die TSG Hoffenheim auf sich aufmerksam gemacht.
Ritsu Doan: Mit zwei Toren und einer Vorlage lieferte Doan eine herausragende Leistung ab. Sein erstes Tor war ein echtes Kunststück: Er stoppte den Ball mit dem rechten Fuß, setzte zu einem kurzen Antritt an und versenkte ihn dann mit dem linken Fuß im Winkel. Beim zweiten Treffer musste er nur noch den Fuß hinhalten, und beim dritten Tor bediente er Can Uzun mustergültig. Zudem half der agile Japaner defensiv aus und zeigte einen rundum gelungenen Auftritt.
Hugo Larsson: Er war in der Defensive stets präsent und löste viele Situationen elegant und mit der nötigen Ruhe am Ball. Unverzichtbar im defensiven Mittelfeld, hatte er jedoch einen kleinen Makel: einen Fehlpass vor dem Gegentor zum 1:3.
Arthur Theate: In der Abwehr zeigte er sich resolut und kompromisslos, wie man es von ihm kennt. Zudem schaltete er sich ins Offensivspiel ein und leitete mit einem Pass auf Bahoya das zweite Frankfurter Tor ein.
Fares Chaibi: Er fand zunächst etwas schleppend ins Spiel, war dann jedoch an mehreren gefährlichen Aktionen beteiligt. Pech hatte er, als Elye Wahi kurz vor der Pause sein Zuspiel nicht im verwaisten Tor unterbrachte. Sein gutes Auge und die starke Technik zeigte der Algerier mit einem Pass aus der eigenen Hälfte auf Ritsu Doan vor dem 3:0.
Can Uzun: Er setzte an ungewohnter Stelle ein Ausrufezeichen, indem er im eigenen Strafraum beherzt klärte. Dies wird Trainer Toppmöller besonders gefallen haben. Anschließend ordnete er das Spiel und erzielte überlegt das vorentscheidende 3:0.
Michael Zetterer: Der Torhüter scheute sich nicht, Risiken einzugehen und zeigte sich stark und präzise mit dem Fuß. Er leitete einen Konter ein und bewies in der Schlussphase mit mehreren starken Reflexen sein Können, war jedoch beim 1:3 chancenlos.
Rasmus Kristensen: Nach anfänglichen Schwierigkeiten mit Hoffenheims Flügelflitzer Bazoumana Touré arbeitete er sich ins Spiel und ließ nur noch wenig anbrennen. Er leitete die sehenswerte Kombination zum 2:0 mit einem feinen Pass auf Theate ein.
Robin Koch: Der Kapitän hielt die Abwehr zusammen und war per Kopf schwer zu überwinden. Ansonsten hatte er eine unauffällige Partie, was in Ordnung sein kann.
Jean-Matteo Bahoya: Er war zunächst wenig ins Spiel eingebunden und ließ sich zu leicht vom Ball trennen. Doch dann spielte er seine Geschwindigkeit aus, bediente Doan vor dem 2:0 und scheiterte kurz vor der Pause an TSG-Keeper Oliver Baumann.
Nmandi Collins: Er hatte einige Wackler, die gefährlich hätten werden können, zeigte sich dann aber sicher, solide und resolut, als es darauf ankam.
Elye Wahi: Der Franzose, der für den verletzten Jonathan Burkardt in die Startelf rückte, zeigte einen ordentlichen Auftritt. Er mühte sich, sorgte aber für den Kopfschüttel-Moment des Spiels, als er den Ball nicht im leeren Tor unterbrachte. Dies war jedoch nicht so einfach, wie es zunächst aussah, da Baumann die Hereingabe abfälschte.
Ansgar Knauff: Er wurde erneut auf der linken Seite eingesetzt und hatte viel Platz, verzog jedoch nach einem Solo deutlich.
Nathaniel Brown: Nach längerer Verletzungspause tastet er sich langsam heran. In den wenigen Minuten, die ihm zur Verfügung standen, zeigte er noch keine großen Impulse.
Schwächelnd: Kein Eintrag. Zu spät gekommen: Michy Batshuayi, Oscar Hojlund, Aurelio Buta.