Giulia Gwinn arbeitet an Comeback nach Verletzung

Giulia Gwinn arbeitet an Comeback nach Verletzung

DFB-Kapitänin Giulia Gwinn setzt ihre Rehabilitation nach einer Verletzung bei der Frauen-EM fort. Es gibt sowohl positive als auch negative Neuigkeiten aus der Reha.

Frankfurt/München – Der FC Bayern München muss im ersten Pflichtspiel der neuen Saison auf Giulia Gwinn verzichten. Die 26-Jährige wird nach ihrer Knieverletzung nicht rechtzeitig für das Supercup-Duell gegen den Vizemeister VfL Wolfsburg am 30. August im Karlsruher Wildpark fit sein, wie Bayern-Direktorin Bianca Rech in einer digitalen Medienrunde erklärte.

„Giulia befindet sich noch in der Rehabilitation, ist aber auf einem sehr guten Weg“, betonte Rech. Ein zeitnaher Einstieg in die Saison sei realistisch. Gwinn hatte sich beim EM-Auftakt der deutschen Nationalmannschaft am 4. Juli in St. Gallen gegen Polen (2:0) eine Innenbandverletzung im linken Knie zugezogen und musste das gesamte Turnier aussetzen.

Während Gwinn weiterhin pausieren muss und an ihrem Comeback arbeitet, gibt es bei Lena Oberdorf erfreuliche Fortschritte. Die 23-jährige Mittelfeldspielerin wechselte im Sommer vom VfL Wolfsburg nach München und hat nach ihrer schweren Kreuzbandverletzung bereits wieder in mehreren Testspielen gespielt.

„Sie wird eine wichtige Rolle einnehmen, aber wir gehen Schritt für Schritt mit ihr“, erklärte Bayern-Trainer José Barcala. Auch Bianca Rech sieht die Entwicklung positiv: „Sie macht eine sehr gute Vorbereitung, aber es ist noch nicht ganz auf dem Niveau von 110 Prozent.“ Die Verantwortlichen möchten die Belastung daher dosiert steigern und setzen nicht auf einen sofortigen Durchmarsch.

Personell sehen sich die Münchnerinnen gut aufgestellt. „Fakt ist, dass wir keinen Neuzugang mehr präsentieren werden“, stellte Rech klar. Auch Abgänge seien nicht mehr geplant. Der Doublesieger vertraut auf die vorhandene Kaderqualität – trotz der verletzungsbedingten Verzögerungen bei einigen Leistungsträgerinnen.

Für den Start in die Bundesliga am 6. September gegen Bayer Leverkusen kündigt sich bereits ein Highlight an. 44.000 Tickets sind für die Partie in der Allianz Arena bereits verkauft. „Das Spiel ist ein One-Hit-Wonder, eine einmalige Sache“, so Rech. Weitere Bundesliga-Spiele in der Arena sind derzeit nicht vorgesehen.

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