Guardiola Entschuldigt Sich Nach Emotionalem Ausbruch
Nach der Niederlage von Manchester City gegen Newcastle United zeigt sich Pep Guardiola sichtlich betroffen. Der sonst so gelassene Perfektionist, der für seine detaillierte Analyse des Spiels bekannt ist, muss sich nun mit einem emotionalen Kontrollverlust auseinandersetzen. Vor dem bevorstehenden Champions-League-Spiel gegen Bayer Leverkusen nutzt der frühere Bayern-Trainer die Pressekonferenz nicht nur für taktische Überlegungen, sondern auch für eine persönliche Erklärung, in der er sich selbstkritisch äußert.
Guardiola entschuldigt sich ausdrücklich für sein Verhalten nach der bitteren 1:2-Niederlage in Newcastle, als er zunächst mit Bruno Guimaraes in einen Streit geriet und anschließend einen Kameramann rüde konfrontierte, dessen Kamera er heftig zur Seite drückte. „Ich schäme mich, wenn ich das sehe“, erklärte er während der Pressekonferenz. „Das gefällt mir nicht. Ich entschuldige mich beim Kameramann.“
Laut Sky Sports unternahm der ehemalige Erfolgstrainer des FC Bayern nach dem Anpfiff in Newcastle einen regelrechten Wutausbruch in den Katakomben des Stadions. Zunächst kam es zu einem hitzigen Wortgefecht mit Guimaraes, bevor Guardiola offenbar auch in der Schiedsrichterkabine seinen Unmut äußerte und schließlich seine Frustration beim Kameramann abließ.
Sein Auftritt war auf jeden Fall denkwürdig, doch bei der Medienrunde vor dem Champions-League-Duell mit Leverkusen wirkte Guardiola wieder wesentlich ruhiger. Gegen die Werkself, so der 54-Jährige, benötige City eine Reaktion, da sein 100. Champions-League-Spiel mit den Engländern „enorm wichtig“ sei. Kürzlich wurde zudem über seine Zukunft in Manchester spekuliert.
„Wir brauchen noch einen Punkt, um uns für die nächste Runde zu qualifizieren“, betonte Guardiola auf der Pressekonferenz. Die Champions League gewinnt für die Skyblues zunehmend an Bedeutung, da der Abstand in der Liga zu Spitzenreiter Arsenal mittlerweile auf sieben Punkte angewachsen ist.
Für ihn und sein Team sei es daher „von großer Bedeutung, dass wir in der Gruppenphase unseren Weg gehen“, so Guardiola, während ein Insider pikante Details über ihn enthüllte. Sein ungewöhnlicher Wutausbruch kann somit auch als Signal verstanden werden, sich und seine Mannschaft emotional noch enger zusammenzuschweißen für die kommenden Herausforderungen.