Guirassy und die Herausforderung der Torflaute

Guirassy und die Herausforderung der Torflaute

Verliert Serhou Guirassy aufgrund seiner Torlosigkeit seinen Stammplatz? BVB-Trainer Niko Kovac hat sich zur aktuellen Formkrise des Stürmers geäußert.

Dortmund – Nach einer enttäuschenden Ausbeute aus den Bundesliga-Topspielen gegen RB Leipzig (1:1) und den FC Bayern (1:2) hat der BVB wieder in die Erfolgsspur gefunden. Der Last-Minute-Sieg gegen den 1. FC Köln (1:0) am vergangenen Wochenende war nicht nur wichtig für die Tabelle, sondern auch für das Selbstvertrauen der Mannschaft. Dieses Selbstvertrauen wird am Dienstagabend (18:30 Uhr) im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt erneut auf die Probe gestellt.

Um gegen Frankfurt erfolgreich zu sein, muss der BVB wieder gefährlicher in der Offensive auftreten, zumal die Eintracht in den letzten Spielen defensiv anfällig war. In der Regel setzen die Schwarzgelben dabei vor allem auf ihren Top-Torjäger Serhou Guirassy. Der 29-Jährige befindet sich jedoch seit einigen Wochen in einem Formtief und hat in der Liga seit dem dritten Spieltag nicht mehr getroffen.

In der Champions League konnte Guirassy zuletzt Anfang Oktober ein Tor erzielen und bereitete zudem drei Treffer seiner Mitspieler vor. Gegen die Frankfurter möchte der Stürmer nun wieder treffen – vorausgesetzt, Trainer Niko Kovac setzt ihn im Spiel ein. Am Montag äußerte sich der Kroate während der Pressekonferenz zum aktuellen Torflauten von Guirassy.

„Ich sehe natürlich, dass er im Moment nicht die Tore schießt, aber ich sehe trotzdem, wie fleißig er ist“, erklärte Kovac. „Er gibt alles, auch gegen Köln hat er alles gegeben. Er legt auch Bälle auf. Er ist sehr, sehr wichtig für uns. Er ist unser Sturmanführer, der alles initiiert, sowohl mit dem Ball als auch gegen den Ball. Deshalb unterstütze ich ihn.“

Dennoch wollte Kovac dem Stürmer keine uneingeschränkte Einsatzgarantie geben. „Es kann natürlich sein, dass er auch mal eine schöpferische Pause bekommt, aber ich habe noch etwas Zeit, um über das morgige Spiel oder die nächsten Spiele nachzudenken“, sagte der 54-Jährige. „Aber für mich bleibt er eine sehr, sehr wichtige Person.“

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