Hamburger SV empfängt Borussia Dortmund im Volksparkstadion
Am 8. November empfängt der Hamburger SV im Volksparkstadion Borussia Dortmund. Die Bilanz zwischen beiden Klubs ist nahezu ausgeglichen.
Dortmund – Zwei der großen Traditionsvereine stehen sich gegenüber. Das Volksparkstadion wird am Samstag, dem 8. November, um 15:30 Uhr, ausverkauft sein, wenn der Hamburger SV Borussia Dortmund empfängt. HSV-Trainer Merlin Polzin beschreibt die Situation treffend: „Dann ist das einfach richtig geil.“
Beide Vereine können auf eine lange Geschichte voller Europapokalerfolge, deutscher Meisterschaften und DFB-Pokalsiege zurückblicken. Allerdings hat sich der Abstand zwischen den beiden Klubs in den letzten Jahren vergrößert. Während Dortmund regelmäßig in der Champions League spielt, durchliefen die Norddeutschen viele Jahre in der zweiten Liga.
In der Bundesliga-Historie trafen die beiden Gründungsmitglieder bislang 102 Mal im Oberhaus aufeinander. Dortmund führt mit 38 Siegen gegenüber 36 des HSV, bei 28 Unentschieden und einem Torverhältnis von 184:179. Überraschend ist, dass die beiden Klubs im DFB-Pokal erst dreimal aufeinandertrafen, wobei der HSV in allen drei Begegnungen siegreich war: im Finale 1962/63, im Achtelfinale 1970/71 und in der ersten Runde 1983/84.
Vor dem Abstieg des HSV aus der Bundesliga am Ende der Saison 2017/18 gewann der BVB fünf Mal in Folge gegen die Hamburger. In den sieben Spielen davor konnte Dortmund jedoch nur einmal gewinnen (1 Unentschieden, 5 Niederlagen).
Die Schwäche des HSV ist in der Tabelle deutlich zu erkennen. Mit nur acht erzielten Toren haben die Hansestädter die schlechteste Offensive der Liga, gleichauf mit dem FC St. Pauli und dem 1. FC Heidenheim. Die Hälfte ihrer Tore erzielten die Hamburger in einem einzigen Spiel, dem 4:0 gegen Mainz 05. Im Gegensatz dazu kassierten sie bereits 15 Gegentore und sind damit im Mittelfeld der Bundesliga angesiedelt. Neun dieser Gegentore fielen jedoch in zwei Spielen – in München (0:5) und am vergangenen Spieltag in Köln (1:4).
Die Form des Aufsteigers ist besorgniserregend. Die letzten drei Bundesliga-Spiele endeten allesamt mit Niederlagen. Dazwischen gab es jedoch einen 1:0-Sieg im DFB-Pokal gegen Heidenheim. Der BVB hingegen überzeugt insbesondere mit einer gut organisierten Defensive. Nur der FC Bayern hat weniger Gegentore kassiert (4) als Dortmund, die lediglich sechs Tore zuließen. Zudem hielt Torwart Gregor Kobel sein Tor in sechs Spielen sauber.
Nur die Münchener konnten in der Bundesliga gegen die Schwarz-Gelben einen Sieg erringen, als sie mit 2:1 in der Allianz-Arena gewannen. Diese Niederlage ist die einzige für Dortmund in den letzten 17 Bundesligaspielen (13 Siege, 3 Unentschieden).