Harry Kane: Bayern-Legende Lothar Matthäus spricht sich gegen Wechsel aus

Harry Kane: Bayern-Legende Lothar Matthäus spricht sich gegen Wechsel aus

Harry Kane zählt zu den Schlüsselspielern des FC Bayern München. Eine Vereinslegende hat nun die anhaltenden Wechselgerüchte kommentiert.

München – Der beeindruckende Start des FC Bayern in der Bundesliga ist maßgeblich auf Harry Kane zurückzuführen. Mit acht Toren und drei Vorlagen in nur vier Spielen kann sich seine Bilanz sehen lassen. Der Engländer und der FCB scheinen perfekt zusammenzupassen. Dennoch halten sich Gerüchte über einen möglichen Abschied, wie auch Bayern-Legende Lothar Matthäus weiß. Für ihn steht fest: Kane sollte auf keinen Fall wechseln.

In seiner Kolumne für Sky erläutert Matthäus die Bedeutung des Stürmers für den deutschen Rekordmeister. Eine Rückkehr in die Premier League? Diese sollte unbedingt vermieden werden. Die Spekulationen sind vor allem aufgekommen, weil Kane den Liga-Rekord von Alan Shearer im Visier hat; ihm fehlen noch 47 Tore, um gleichzuziehen.

Wenn Kane Matthäus vertraut, verfolgt er andere Ziele. „Es wird immer wieder gemunkelt, dass Kane vielleicht schon im kommenden Sommer nach England zurückkehren könnte, um den Rekord von Alan Shearer für die meisten Premier-League-Tore zu brechen, aber ich würde ihm raten, beim FC Bayern zu bleiben“, sagt der deutsche Rekordnationalspieler.

Matthäus geht sogar noch einen Schritt weiter und fügt hinzu: „Ich glaube nicht, dass der Shearer-Rekord eine Motivation für ihn ist.“ Der 64-Jährige sieht Kane in absoluter Topform; besser als in seinen bisherigen Jahren beim FC Bayern hat er noch nie gespielt. „Hier hat er sich noch stärker in den Vordergrund gespielt. In der Premier League hat er seine Hausaufgaben gemacht, und daher sollte er seine Karriere beim FC Bayern beenden.“

Im Sommer feierte Kane seinen 32. Geburtstag, ein Karriereende ist angesichts seiner aktuellen Form noch weit entfernt. Zudem zählt er in München zu den absoluten Spitzenverdienern, finanzielle Anreize dürften daher bei einem möglichen Wechsel keine Rolle spielen. In diese Richtung argumentiert auch Matthäus.

Sollte Kane jemals daran interessiert sein, „ein wenig Geld zu verdienen, könnte er ja nach Saudi-Arabien wechseln.“ Matthäus attestiert dem Engländer noch einige starke Jahre auf höchstem Niveau. Diese könnten auch seine Titelbilanz verbessern, denn bislang steht nur eine deutsche Meisterschaft zu Buche. Zuletzt hatte Matthäus Kane übrigens noch kritisiert.

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