Harry Kane in Topform vor Champions-League-Spiel

Harry Kane in Topform vor Champions-League-Spiel

Harry Kane zeigt seit Monaten herausragende Leistungen. Der Stürmer des FC Bayern München überzeugt nicht nur durch seine Tore, sondern auch durch seine Vorlagen und defensive Aktionen.

München - Was kann Harry Kane eigentlich nicht? Er trifft konstant und setzt seine Mitspieler gekonnt in Szene, während er auch defensiv engagiert ist. Der Bayern-Stürmer befindet sich in exzellenter Form, was vor dem Champions-League-Spiel am Mittwoch (21 Uhr, DAZN) gegen Brügge für große Erwartungen sorgt.

„Ich sehe zurzeit keinen besseren Stürmer auf der Welt. Das liegt nicht nur an seinen Toren, sondern auch an seiner Vielseitigkeit und den verschiedenen Positionen, auf denen er sich bewegt“, schwärmt Lothar Matthäus in seiner Kolumne für Sky. „Kane zeigt zudem Qualitäten als Passgeber, im Dribbling und im Zweikampf. Er ist gleichzeitig Torjäger, Spielmacher, Box-to-box-Spieler und Zweikämpfer.“

In elf Saisonspielen hat Kane bereits 19 Tore erzielt und drei Vorlagen gegeben. Besonders auffällig war seine Leistung am vergangenen Samstag im Bundesliga-Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund, das mit 2:1 endete. Kane erzielte nicht nur das erste Tor, sondern zeigte auch beeindruckende Seitenverlagerungen und engagierte sich defensiv. Im Duell gegen den BVB war der Kapitän der englischen Nationalmannschaft häufig in der eigenen Hälfte zu finden, wie die Heatmap von Sofascore belegt.

„Ich habe Erling Haaland und Kylian Mbappé noch nie so tief in der eigenen Hälfte agieren sehen wie Kane in der 88. Minute gegen Dortmund. Von Haaland und Mbappé sieht man auch keine Pässe über 50 Meter oder mehr. Die Chipbälle, die der FCB-Star spielen kann, habe ich von den beiden anderen noch nicht gesehen“, so Matthäus weiter.

Der Rekordnationalspieler traut Kane zu, zum besten Fußballer der Welt gekürt zu werden: „Robert Lewandowski gewann 2020 mit dem FC Bayern die Champions League und wurde später zum Weltfußballer gewählt, aber man kann die beiden nicht vergleichen. Kane hat das Spiel des Mittelstürmers neu definiert, ähnlich wie Manuel Neuer vor etwa eineinhalb Jahrzehnten das Torwartspiel revolutioniert hat.“

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