Hugo Ekitiké: Torjäger bleibt für die französische Nationalmannschaft außen vor
Hugo Ekitiké erzielt in den letzten drei Spielen drei Tore und zeigt sich in bestechender Form. Dennoch bleibt der 23-Jährige für die französische Nationalmannschaft weiterhin unberücksichtigt.
Die Frage, die sich stellt, ist: Was muss Ekitiké noch tun, um für die Nationalmannschaft nominiert zu werden? Während er bei seinem Verein Liverpool glänzt und Tore am Fließband schießt, sieht es für die Auswahl des Nationaltrainers Didier Deschamps anders aus.
Der 56-Jährige ließ den ehemaligen Spieler von Eintracht Frankfurt erneut nicht in den Kader berufen, trotz seiner beeindruckenden Leistung mit drei Toren in Serie. Deschamps erklärte bei der Kadernominierung: „Es ist noch zu früh, Hugo Ekitiké in den Kader zu berufen.“ Diese Aussage sorgte in der Presse für Aufsehen, da Ekitiké in letzter Zeit herausragende Leistungen gezeigt hat.
Auf die Nachfrage nach der Nicht-Nominierung erklärte Deschamps ausführlicher: „Hugo hat letzte Saison bereits viel geleistet. Jetzt sieht man ihn mehr, da er bei Liverpool spielt. Wir haben ihn auch schon verfolgt, als er in Frankfurt war, wo er eine hervorragende Saison hatte.“
Der Nationaltrainer von „Les Bleus“ fügte hinzu: „Es ist großartig für ihn, dass er zu Liverpool wechseln konnte, wo er weiterhin effizient ist. Das ist sehr gut, aber es gibt auch viel Konkurrenz auf seiner Position. Ich bin nicht hier, um Spieler anzusammeln, aber er hat auf jeden Fall das Potenzial, für die französische Nationalmannschaft zu spielen.“ Dies lässt auf eine positive Zukunft für Ekitiké hoffen.
In der Zwischenzeit kursieren Gerüchte, dass Ekitiké sogar über einen Wechsel nach Kamerun nachdenken könnte. Bereits 2023 versuchte die Fußballlegende Samuel Eto’o, den jungen Stürmer zu überzeugen, künftig für seine Nation zu spielen. Dies wäre möglich, da Ekitiké noch kein Spiel für die französische A-Mannschaft absolviert hat und seine Mutter aus Kamerun stammt.
Die französische Nationalmannschaft wird derweil von Real-Star Kylian Mbappé angeführt. Am 5. September steht das WM-Qualifikationsspiel gegen die Ukraine auf dem Programm, gefolgt von einem Heimspiel gegen Island vier Tage später. Übrigens fehlt auch ein weiterer ehemaliger Eintracht-Spieler, Randal Kolo Muani, im Aufgebot, ebenso wie der ehemalige Münchener Benjamin Pavard.