Islands Hoffnung auf WM-Qualifikation bleibt nach Unentschieden gegen Frankreich

Islands Hoffnung auf WM-Qualifikation bleibt nach Unentschieden gegen Frankreich

Isak Johannesson, Profi des FC, darf weiterhin von der WM träumen. Durch das überraschende 2:2-Unentschieden gegen Frankreich bleibt Islands Hoffnung auf die Playoffs lebendig.

Reykjavík – Der 22-jährige FC-Profi Isak Johannesson und die isländische Nationalmannschaft erkämpften sich gegen den favorisierten Weltmeister von 2018, Frankreich, einen Punkt. In einem spannenden Spiel endete das Duell mit 2:2. Im ersten Durchgang hatten die Gastgeber sogar die Chance auf eine Sensation. Nach einem Freistoß in der 39. Minute drückte Victor Pálsson den Ball aus fünf Metern über die Linie.

Nach der Halbzeitpause steigerten die Franzosen jedoch ihre Leistung. Zunächst glich Christopher Nkunku, ehemaliger Bundesliga-Star, in der 63. Minute aus. Nur fünf Minuten später erzielte Jean-Philippe Mateta, der ehemalige Mainz-Stürmer, das 2:1 – sein erstes Länderspieltor im zweiten Einsatz.

Während die Mannschaft von Trainer Didier Deschamps die Führung feierte, kämpften sich die Isländer zurück ins Spiel. Kristian Hlynsson erzielte in der 70. Minute das 2:2, nachdem er im direkten Duell mit dem französischen Keeper Maignan die Nerven behielt. Mit diesem Treffer sicherte er Island das Unentschieden gegen die Fußball-Großmacht Frankreich.

Dieser Punkt könnte in der Tabelle der Gruppe D für die WM-Qualifikation von Bedeutung sein. Obwohl die Mannschaft von Johannesson mit vier Punkten nur auf dem 3. Platz steht, kommt es in der nächsten Länderspielpause zum entscheidenden Aufeinandertreffen gegen die Ukraine, die zeitgleich ihr Duell gegen Aserbaidschan mit 2:1 gewannen und nun auf dem zweiten Platz stehen. Sollte Island auch sein Spiel gegen Aserbaidschan gewinnen, könnte es zu einem Endspiel um das Playoff-Ticket kommen. Frankreich benötigt aus den letzten beiden Spielen lediglich einen Sieg, um die direkte WM-Teilnahme zu sichern.

Eine Entscheidung wird also erst in der nächsten Länderspielpause im November fallen. Bis dahin bleibt die Hoffnung auf die zweite WM-Teilnahme nach 2018 bestehen. Johannesson wird alles daran setzen, um seinen großen Traum zu verwirklichen.

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