Jahreshauptversammlung des FC Bayern: Rekordzahlen und harmonische Stimmung
Am Sonntag fand die Jahreshauptversammlung des FC Bayern München statt. Trotz einiger kritischer Themen verlief die Versammlung insgesamt sehr harmonisch.
Der Präsident Herbert Hainer, der erfolgreich wiedergewählt wurde, lobte in seiner Eröffnungsrede die Mannschaft. Er betonte, dass der FC Bayern derzeit auf einem Höhenflug sei, der das Ergebnis harter Arbeit sei. Der Rekordmeister konnte in der neuen Saison 15 Siege aus den ersten 15 Spielen erzielen.
Besonders erfreut zeigte sich Hainer über den Anstieg der Mitgliederzahlen. „Wir verzeichnen weiterhin Rekordzuwächse – allein in den letzten zwölf Monaten mit 1.000 Anmeldungen pro Woche. Heute haben wir eine neue Bestmarke erreicht: Der FC Bayern zählt mittlerweile 432.500 Mitglieder – mehr als jeder andere Verein weltweit. Ihr, ihr alle seid Teil dieser großen Familie – darauf können wir stolz sein“, sagte Hainer.
Hainer fand kaum Worte für seine Begeisterung, was angesichts der verkündeten Zahlen auch nicht verwunderlich ist. „Was wir als Verein leisten können, ist, das zu stärken, was die Menschen verbindet. Über 432.500 Mitglieder stehen für Vielfalt, und Haltung bedeutet manchmal, auch etwas auszuhalten. Mit unserer Initiative ‚Rot gegen Rassismus‘ schaffen wir Raum für Begegnungen“, fügte er hinzu.
Er ergänzte: „Unser Verein ist ein Identitätskraftwerk und ein Vorbild für Europa. Wir sind unabhängig und nicht auf einen großen Fremdinvestor angewiesen. Das muss auch weiterhin unser Weg beim FC Bayern bleiben! Unsere DNA ist unbezahlbar – sie hat man oder man hat sie nicht. Wir müssen sie bewahren!“
Die aktuelle Phase sei zudem eine Weichenstellung für die Zukunft. Bayern hat eine solide Basis, die nun weiterentwickelt werden müsse.