James Rodriguez: Abwesenheit sorgt für Diskussionen

James Rodriguez: Abwesenheit sorgt für Diskussionen

Ein ehemaliger Spieler des FC Bayern München wird bei seinem neuen Verein plötzlich von Fans und Medien vermisst. Der Grund für sein Fehlen scheint nun klar zu sein.

In der Vergangenheit spielten viele außergewöhnliche Talente für den FC Bayern, während einige in Vergessenheit geraten sind. Zu den Spielern, die den Fans in Erinnerung bleiben, gehört auch James Rodriguez. Obwohl der kolumbianische Star dem Spiel der Münchner nie seinen vollen Stempel aufdrücken konnte, sorgte er in der Bundesliga für einige denkwürdige Momente.

Derzeit spielt Rodriguez beim Club Leon in Mexiko, wo er inzwischen das Amt des Kapitäns übernommen hat. Obwohl seine Statistiken nicht mehr die besten sind, führte er den Klub in der letzten Saison immerhin auf den sechsten Platz. Doch nun gibt es Aufregung um den Führungsspieler.

Der kolumbianische Nationalspieler fehlte beim Auswärtsspiel gegen Xolos de Tijuana, das sein Klub mit 0:5 verlor, aus unbekannten Gründen. Berichten zufolge gab es jedoch weder sportliche noch verletzungsbedingte Gründe für sein Fehlen. Sein Trainer Eduardo Berizzo äußerte, dass Rodriguez durch die Länderspielpause „Frische verloren“ habe, er aber dennoch fit gewesen sei.

Laut mexikanischen Medien steht nun der wahre Grund für das Fehlen von James fest: Das Stadion in Tijuana ist mit Kunstrasen ausgestattet, was insbesondere für ältere Spieler ein erhöhtes Verletzungsrisiko mit sich bringt. Für den Kolumbianer schien das daher zu gefährlich zu sein.

Einige Fans zeigen Verständnis für die Entscheidung des Stars, während andere die Loyalität von James zum Verein in Frage stellen. Sportlich läuft es für Leon in dieser Saison bisher nicht rund, der Klub belegt derzeit nur den zehnten Platz – zu wenig für die Ansprüche des mexikanischen Vereins. Die Frage bleibt, ob James dies wieder gutmachen kann.

Allerdings ist der Ex-Bayern-Star nicht der einzige Spieler, der so handelt. Auch Lionel Messi hat bereits zahlreiche MLS-Spiele verpasst, wenn ihm die Bedingungen vor Ort nicht zusagten. Andere Stars wie Neymar äußern sich sogar öffentlich gegen Kunstrasenplätze und setzen sich dafür ein. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Thematik in den kommenden Jahren entwickeln wird.

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