Jobe Bellingham: Unzufriedenheit bei Borussia Dortmund und mögliche Abwanderung
Ein hochgelobter Neuzugang von Borussia Dortmund, Jobe Bellingham, zeigt sich unzufrieden mit seiner aktuellen Situation im Verein. Trotz seiner Verpflichtung vor einigen Monaten spielt der Engländer kaum eine Rolle im Team. Steht vielleicht sogar ein Transfer bevor?
Als Borussia Dortmund Jobe Bellingham verpflichtete, waren die Erwartungen hoch. Der junge Spieler wollte seinem erfolgreichen Bruder Jude nacheifern und zum großen Superstar des BVB aufsteigen. Nach einem halben Jahr im Verein ist jedoch der Frust groß, und es könnte sogar ein Wechsel nach Spanien in Betracht gezogen werden.
Das spanische Portal fichajes.net berichtet, dass der FC Villarreal Interesse an einer Verpflichtung des Talents zeigt. In dieser Saison kam Bellingham zwar auf 15 Einsätze in der Bundesliga, zwei Spiele verpasste er aufgrund einer Sperre. Dennoch ist er von einer tragenden Rolle im Team weit entfernt, da seine Kurzeinsätze nicht seinem Anspruch entsprechen.
Die Schwarz-Gelben investierten im Sommer mehr als 30 Millionen Euro, um den Mittelfeldspieler aus Sunderland zu verpflichten. Ein sofortiger Verkauf scheint jedoch nicht geplant zu sein. Borussia Dortmund würde erst in Verhandlungen eintreten, wenn ein Interessent mindestens 30 Millionen Euro bietet, wie aus dem aktuellen Bericht von fichajes.net hervorgeht.
Villarreal hat bereits erste Gespräche geführt und plant, mit einem Angebot von 20 Millionen Euro an Borussia Dortmund heranzutreten. Dabei müsste Bellingham nicht einmal die Trikotfarbe wechseln. Der spanische Klub ist sich jedoch bewusst, dass dieses Angebot wahrscheinlich nicht ausreichen wird. Daher prüft der Verein derzeit verschiedene Finanzierungsoptionen.
Leistungsbezogene Bonuszahlungen oder eine Ratenzahlung stehen offenbar auf der Liste möglicher Finanzierungsmöglichkeiten, um Bellingham zu verpflichten. Wie steht der Spieler selbst zu den Gerüchten über einen Wechsel? Zuletzt gab es auch Spekulationen über einen Transfer nach Paris. Mit seiner aktuellen Rolle in Dortmund ist er jedenfalls unzufrieden. Ein sofortiger Wechsel nach nur einem halben Jahr erscheint jedoch unrealistisch. Der Traum vom Superstar-Status im BVB-Trikot ist noch nicht vorbei.