Johannes Moser zieht Interesse von Bundesliga-Klubs auf sich

Johannes Moser zieht Interesse von Bundesliga-Klubs auf sich

Mit herausragenden Leistungen bei der U17-Weltmeisterschaft hat ein talentierter Offensivspieler, Johannes Moser, das Interesse zweier Bundesliga-Topklubs geweckt.

München – Die U17-Nationalmannschaft Österreichs sorgt bei der WM in Katar für Furore. Mit dem Einzug ins Finale erreicht das Team einen historischen Erfolg: Erstmals steht ein österreichisches Jugendteam in einem WM-Endspiel. Besonders Johannes Moser sticht als Torschützenkönig des Turniers hervor, mit bisher acht erzielten Treffern und prägender Rolle in der Offensive.

Scouts aus ganz Europa verfolgen aufmerksam, wie Moser auf internationalem Parkett agiert und sein enormes Potenzial unter Beweis stellt. Am Donnerstag, den 27. November, steht das entscheidende Spiel an, in dem das ÖFB-Team seine Klasse im Finale gegen Portugal erneut zeigen kann. Die deutsche U17-Auswahl scheiterte im WM-Sechzehntelfinale an Burkina Faso.

Laut aktuellen Berichten der österreichischen Tageszeitung OE24 hat der FC Bayern München bereits Interesse an Johannes Moser signalisiert. Der Klub plant, seinen Kader langfristig zu verjüngen und sucht nach Talenten, die sich schnell weiterentwickeln lassen. Christoph Freund, der Bayern-Boss und Landsmann von Moser, hatte ihn im Juli 2021 aus Kärnten in die Red Bull Akademie nach Salzburg geholt. Momentan spielt er in der heimischen 2. Liga für Liefering und zeigt dort auf mehreren Positionen sein Können.

Ein weiterer Österreicher, Andreas Schicker, könnte ebenfalls Interesse an dem Jungstar haben, da die TSG Hoffenheim ihn beobachtet. Es bleibt abzuwarten, ob Moser einen Karriereweg ähnlich dem von David Alaba einschlagen wird. Alaba wechselte 2008 nach München und wurde 2011 an Hoffenheim verliehen, um Spielpraxis zu sammeln. Ein vergleichbarer Weg wäre für Moser realistisch: frühzeitig zu einem Topklub, Entwicklung im Nachwuchs oder durch Einsätze bei einem Klub wie Hoffenheim – und dann der Schritt auf die große Bühne.

Johannes Moser, der derzeit in der 2. Liga für Liefering spielt, zeigt auf mehreren Positionen sein Talent. Sein Spielstil, der Torgefahr und Beweglichkeit vereint, macht ihn für Großklubs attraktiv, die flexibel einsetzbare Nachwuchsspieler suchen. Der ÖFB-Nachwuchschef Sebastian Prödl hat jedoch erklärt, dass er mit Transfergesprächen bis zum Jahresbeginn warten möchte.

Topics

Related news