Johannes Spors: Möglicher Kandidat für Sportdirektor bei Juventus Turin

Johannes Spors: Möglicher Kandidat für Sportdirektor bei Juventus Turin

Johannes Spors leistet derzeit hervorragende Arbeit beim englischen Zweitligisten FC Southampton. Sein Engagement zieht offenbar die Aufmerksamkeit eines europäischen Top-Klubs auf sich.

Southampton – Wenn es Transfergerüchte um einen aktiven Funktionär gibt, deutet dies oft darauf hin, dass er seine Aufgaben besonders gut erfüllt. Dies gilt auch für Spors, der als Technischer Direktor bei Southampton und als Global Sports Director beim französischen Drittligisten FC Valenciennes tätig ist.

Beide Vereine sind Teil des Sportinvestmentunternehmens Sport Republic, was Spors' Doppelfunktion erklärt. Laut Berichten von Sky Sport Suisse könnte sich dies bald ändern, da der italienische Traditionsverein Juventus Turin Interesse an dem 43-jährigen Deutschen bekundet hat.

Die Alte Dame plant offenbar, die technische Struktur des Vereins zu überdenken. Spors bringt umfangreiche Erfahrung im italienischen Fußball mit, die er während seiner Zeit beim CFC Genua gesammelt hat. Vor seinem Wechsel zu Southampton im Februar war er dort als Global Sports Director tätig.

Seine Karriere begann er als Geschäftsführer in Genua, bevor er die Rolle des Global Sports Directors übernahm. In dieser Funktion war er unter anderem dafür verantwortlich, den heutigen Trainer des FC St. Pauli, Alexander Blessin, nach Italien zu holen. Obwohl Blessins Zeit in Genua nicht von Erfolg gekrönt war, zeigt er aktuell mit seinem Klub in Hamburg, der auf Platz 14 in der Bundesliga steht, gute Leistungen.

Vor seiner Tätigkeit in der sportlichen Führung arbeitete Spors als Scout, zunächst für rund zwei Jahre bei der TSG Hoffenheim, gefolgt von weiteren zwei Jahren bei RB Leipzig. Nach anderthalb Jahren beim Hamburger SV endete seine Zeit als Talente-Finder im Sommer 2019, was den Weg für seine Beförderung in die Führungsebene ebnete. Bei Juventus Turin wird er nun als einer der Favoriten für die Position des Sportdirektors gehandelt. Sein Netzwerk und seine Erfahrung sind definitiv umfangreich genug. Ob seine Arbeit auch den Erwartungen entspricht, bleibt abzuwarten.

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