Jonah Kusi-Asare wechselt leihweise zum FC Fulham

Jonah Kusi-Asare wechselt leihweise zum FC Fulham

Jonah Kusi-Asare hat am Deadline Day leihweise vom FC Bayern München zum FC Fulham gewechselt, wobei eine besondere Vertragskonstruktion zur Anwendung kam.

Nach Informationen von Times Sport beträgt die Leihgebühr für den 18-jährigen Stürmer zunächst drei Millionen Euro. Diese Summe kann jedoch auf null sinken, abhängig von der Einsatzzeit, die Kusi-Asare in der Premier League erhält. Darüber hinaus hat Fulham eine Kaufoption in Höhe von zwölf Millionen Euro, während die Bayern sich eine Rückkaufklausel gesichert haben.

Am späten Montagabend sah es zunächst so aus, als könnte der Wechsel scheitern, da Sky berichtete, dass die erforderlichen Unterlagen nicht rechtzeitig eingereicht werden konnten. Doch wenige Stunden später kam die überraschende Wende: Die Premier League gab trotz der Verzögerungen grünes Licht für den Deal.

Bevor der Transfer endgültig vollzogen wurde, verlängerte Kusi-Asare seinen Vertrag beim Rekordmeister langfristig. Dies sichert dem FC Bayern die Kontrolle über die Zukunft des schwedischen Talents, das trotz seines jungen Alters als großes Versprechen für die kommenden Jahre gilt.

Fulham hat nun die Möglichkeit, ein hochtalentiertes Sturmjuwel zu testen, ohne ein allzu großes finanzielles Risiko einzugehen. Sollte Kusi-Asare regelmäßig eingesetzt werden, entfällt die Leihgebühr – ein Modell, das beiden Vereinen entgegenkommt. Dank der Rückkaufoption behalten die Bayern die Entscheidungshoheit, falls Kusi-Asare in England voll durchstartet.

Für den Offensivspieler eröffnet sich nun die Chance, in der Premier League auf höchstem Niveau Spielpraxis zu sammeln. Aufgrund der Verpflichtung von Nicolas Jackson war die Backup-Position hinter Harry Kane beim FC Bayern neu besetzt worden, weshalb Kusi-Asare in München vermutlich nur wenige Einsatzminuten erhalten hätte. In London soll er nun den nächsten Schritt seiner Entwicklung machen.

(Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)

Topics

Related news