Joshua Kimmich äußert Hoffnung auf Jamal Musialas Comeback
Auf der DFB-Pressekonferenz sprach Kapitän Joshua Kimmich über seinen Teamkollegen Jamal Musiala und äußerte große Hoffnungen auf dessen baldige Rückkehr.
Herzogenaurach – Die Rückkehr des talentierten FC Bayern-Spielers Jamal Musiala, der sich im Juli 2025 während der Klub-Weltmeisterschaft bei einem rücksichtslosen Einsteigen von PSG-Torwart Gianluigi Donnarumma eine schwere Unterschenkelverletzung zugezogen hatte, gestaltet sich als kompliziert. Nachdem Musiala zu Beginn des Jahres schrittweise in das Training bei Bayern zurückgekehrt war, erlitt er beim 6:1-Sieg im Champions-League-Achtelfinale gegen Atalanta Bergamo einen Rückschlag.
Seitdem leidet der 23-Jährige an einer Schmerzreaktion an der zuvor verletzten Stelle. Bei der Ausrenkung seines Sprunggelenks hatte sich Musiala zusätzlich einen Bruch des linken Wadenbeins zugezogen. Diese Reaktion seines Körpers ist zwar normal, frustriert jedoch sowohl den Spieler als auch seine Mitspieler.
Musiala fehlt dem FC Bayern und der deutschen Nationalmannschaft schmerzlich.
Kapitän Joshua Kimmich betonte die Bedeutung seines Teamkollegen: „Er ist unfassbar wichtig, weil er Qualitäten mitbringt, die im Weltfußball sehr besonders sind“, sagte Kimmich auf einer Pressekonferenz im Teamquartier in Herzogenaurach.
In Absprache mit den Verantwortlichen des FC Bayern bleibt Musiala vor den Länderspielen gegen die Schweiz (27. März in Basel) und Ghana (30. März in Stuttgart) in München, um die Schmerzreaktion auszukurieren. „Jamal ist natürlich ein ganz wichtiger Spieler, sowohl bei Bayern als auch in der Nationalmannschaft“, betonte Kimmich. „Da hoffen wir alle sehr, dass er schnell wieder gesund wird.“
Der 31-Jährige wies darauf hin, dass die „sehr große Verletzung“ es schwierig mache, auf das alte Leistungsniveau zurückzukehren. Dennoch habe Musiala in den ersten Spielen nach seiner Rückkehr bereits angedeutet, dass er sein früheres Können wieder erreichen kann: „Da war er direkt wieder torgefährlich. Wenn er dabei ist, kann er noch einmal den Unterschied ausmachen.“