Karim Adeyemi sorgt für Aufregung nach Auswechslung

Karim Adeyemi sorgt für Aufregung nach Auswechslung

Dortmund – Im Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach, das mit einem 2:0-Sieg für die Dortmunder endete, stand nicht nur das Ergebnis im Mittelpunkt. Karim Adeyemi, der nach einer schwachen Leistung in der 60. Minute ausgewechselt wurde, sorgte für Aufsehen, als er wutentbrannt den Platz verließ.

Der BVB-Star wollte direkt in die Kabine stürmen, wurde jedoch von Sportdirektor Sebastian Kehl aufgehalten, der ihn zurück zur Bank dirigierte. Sami Khedira, Weltmeister von 2014, kritisierte Adeyemis Verhalten scharf. Bei DAZN äußerte er sein Unverständnis und bezeichnete den versuchten Gang in die Kabine als „ein Stück weit respektlos gegenüber deinem Trainer und vor allem gegenüber deinen Mitspielern“.

Khedira betonte, dass ein Spieler, der in schwierigen Situationen die Unterstützung des Vereins erhält, diese auch anerkennen und respektieren sollte. „Du kannst sauer auf den Trainer sein, aber du unterstützt deine Mannschaft, deine Teamkollegen. Denn die stehen auf dem Platz und merken so was“, so Khedira weiter.

Er wies darauf hin, dass Adeyemi sich bereits „ein, zwei, drei Fehlgriffe“ geleistet habe und dass solche Aktionen nicht akzeptabel seien. Diese Meinung teilt auch Sky-Experte Didi Hamann, der ebenfalls kein Verständnis für Adeyemis Verhalten zeigte. „Gestern hat er nicht gut gespielt. Du kannst doch nicht im letzten Saisonspiel der Hinrunde in die Kabine gehen und dir die letzte halbe Stunde nicht anschauen. Das geht mir nicht in den Kopf“, kommentierte Hamann.

Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl kündigte unmittelbar nach dem Spiel an, dass Adeyemi mit einer Geldstrafe rechnen müsse. „Wir hatten jetzt einige dieser Situationen und wir wollen diese Situationen nicht sehen und deswegen wird er dafür eine Geldstrafe kriegen“, erklärte Kehl. Dies ist nicht der erste Vorfall dieser Art in dieser Saison. Bereits zuvor war Adeyemi wegen illegalen Waffenbesitzes mit einer Geldstrafe belegt worden.

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