Kingsley Coman verlässt den FC Bayern nach zehn Jahren
Kingsley Coman verlässt den FC Bayern nach zehn erfolgreichen Jahren. Trainer Vincent Kompany äußerte sich über den emotionalen Abschied und zeigte großen Respekt für den langjährigen Leistungsträger.
München – Der Wechsel des französischen Flügelspielers zu Al-Nassr ist seit Freitagabend offiziell. Im Vorfeld des Supercups gegen Stuttgart sprach Kompany gegenüber Sky über Comans Abschied und hob dessen Bedeutung für den Verein hervor: „King wurde bei uns nie unterschätzt. Wir wissen ganz genau, was für ein Top-Spieler er ist.“
Kompany teilte auch seine persönliche Gefühlslage mit: „Natürlich denke ich zuerst an die schönen Momente zurück, die er für den Verein erreicht hat und auch für mich als Trainer.“ Gleichzeitig betonte er, dass es bei solch verdienten Spielern Momente gebe, in denen man eine Entscheidung akzeptieren müsse: „Es ist immer ein bisschen emotional, wenn so ein Spieler entscheidet, dass er weggehen möchte. Aber der Respekt für seine Karriere ist so groß, dass man solchen Entscheidungen manchmal nicht im Weg stehen kann.“
Obwohl Coman ursprünglich plante, beim FC Bayern zu bleiben, zeigte er Interesse an dem Angebot aus Saudi-Arabien, als Al-Nassr konkretes Interesse bekundete. Berichten zufolge soll auch Cristiano Ronaldo ihn zum Wechsel bewegt haben.
Der FC Bayern erhält eine Ablösesumme von etwa 30 bis 35 Millionen Euro. Coman selbst winkt ein Nettogehalt von bis zu 25 Millionen Euro pro Jahr. Der 29-Jährige verlässt den Verein mit 339 Pflichtspielen, 143 Torbeteiligungen und einem legendären Tor im Champions-League-Finale 2020 gegen PSG.
„King wird immer ein Teil des FC Bayern bleiben“, betonte Sportvorstand Max Eberl. Kompany richtet den Blick nun nach vorn: „Der nächste Schritt ist jetzt wichtig: Die Priorität sind die Jungs, die hier sind und geblieben sind.“ Auch auf dem Transfermarkt könnte sich noch etwas tun: „Dann schauen wir, was in den nächsten zwei Wochen noch ein Thema werden kann.“ Klar ist für ihn: „Jetzt geht natürlich ein neues Kapitel auf.“ (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)