Kingsley Coman vor Wechsel zu Al-Nassr
Kingsley Coman steht vor einem Wechsel zu Al-Nassr: Der FC Bayern München wird eine beträchtliche Ablösesumme erhalten, und der Transfer scheint kurz vor dem Abschluss zu stehen.
München – Kingsley Coman steht kurz davor, in die saudische Liga zu wechseln, und die wesentlichen Details sind offenbar geklärt. Laut Informationen von Sky ist der Transfer des Flügelspielers zu Al-Nassr zu 100 Prozent fix. Der FC Bayern soll eine feste Ablösesumme von 30 Millionen Euro erhalten, zuzüglich von zwei bis drei Millionen Euro an leicht erreichbaren Bonuszahlungen. Berichten zufolge war der Transfer zu keinem Zeitpunkt ernsthaft gefährdet, trotz gegenteiliger Spekulationen.
Vorab gab es Berichte, wonach die Klubführung zunächst Bedenken gegen die Freigabe des Spielers hatte. Der kicker berichtete, dass die Verantwortlichen des FC Bayern den bereits ausgehandelten Deal intern als unzureichend betrachteten. Im Vergleich zu anderen Toptransfers, wie dem von Luis Díaz, erschien die Summe zu niedrig. Auch die BILD berichtete von internen Diskussionen aufgrund der angespannten Situation im Angriff: Sané, Müller und Tel sind bereits weg, und Musiala fällt langfristig aus.
Zusätzlich sorgt die Betrachtung der konkreten Zahlen für Verwirrung. Während Sky von bis zu 35 Millionen Euro spricht, nennt Transfer-Insider Fabrizio Romano weiterhin nur knapp unter 30 Millionen Euro, wie bereits vor einigen Tagen. Die Angaben zur finalen Ablösesumme bleiben widersprüchlich, obwohl der Deal als abgeschlossen gilt. Coman wird Berichten zufolge noch heute nach Hongkong fliegen, um dort einen Vertrag bis 2028 zu unterzeichnen. Eine offizielle Bestätigung durch die Vereine steht zwar noch aus, eine erneute Wende ist jedoch nicht zu erwarten.
Der 29-Jährige steht somit vor einem Wechsel, der ihm nicht nur neue sportliche Erfahrungen, sondern vor allem ein Gehalt von 25 Millionen Euro netto pro Jahr bieten soll. „Es ist ganz einfach“, sagte Coman während der Klub-WM in den USA in Bezug auf seinen laufenden Vertrag, doch das saudische Angebot hat seine Pläne entscheidend verändert. (Dieser Artikel entstand in Kooperation mit FCBinside.de)