Kingsley Coman wechselt zu Al-Nassr in die Saudi Pro League
Der Wechsel von Kingsley Coman in die Saudi Pro League ist nun offiziell. Der französische Flügelspieler verlässt den FC Bayern München und schließt sich Al-Nassr an.
Wie die Nachrichtenagentur Sky und der Transfer-Experte Fabrizio Romano übereinstimmend berichten, haben sich der FC Bayern und Al-Nassr auf die Modalitäten des Transfers geeinigt. Die Grundsatzvereinbarung steht, und die medizinische Untersuchung soll noch in dieser Woche erfolgen.
Laut Sky beträgt die Ablösesumme insgesamt 35 Millionen Euro, einschließlich möglicher Bonuszahlungen. Romano berichtet von einem Transferpaket, das „knapp unter 30 Millionen Euro“ liegt. Unabhängig von den leicht abweichenden Zahlen ist klar, dass der FC Bayern mit dem Coman-Deal eine beachtliche Summe erzielt und gleichzeitig eines der höchsten Gehälter im Kader einsparen kann.
Coman wird bei Al-Nassr einen Drei-Jahres-Vertrag bis 2028 unterzeichnen. Sein jährliches Gehalt soll zwischen 20 und 25 Millionen Euro netto liegen, was insgesamt bis zu 75 Millionen Euro für die Vertragslaufzeit ausmacht. Der 29-Jährige schließt sich damit einem ehrgeizigen Projekt an, das in diesem Sommer bereits Spieler wie Inigo Martinez und João Félix nach Saudi-Arabien geholt hat.
Der französische Nationalspieler stand bereits länger auf der Wunschliste von Al-Nassr. Bereits im Frühjahr hatte der Verein aus Riad intensives Interesse gezeigt und um Comans Zusage geworben. Für den Offensivspieler, der seit 2015 beim FC Bayern unter Vertrag stand, war schnell klar, dass er die neue Herausforderung in der Wüste annehmen möchte. Coman soll den Verantwortlichen in München signalisiert haben, dass er einen Wechsel bevorzugt.
Coman verlässt den FC Bayern nach zehn erfolgreichen Jahren. Unvergessen bleibt sein entscheidender Treffer im Champions-League-Finale 2020 gegen Paris Saint-Germain, der den Münchnern den sechsten Titel in der Königsklasse sicherte. Insgesamt gewann er mit dem FCB unter anderem achtmal die Meisterschaft, dreimal den DFB-Pokal und zweimal die Klub-WM. Trotz dieser Erfolge war der Flügelspieler in den letzten Jahren immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen worden. Der Verkauf eröffnet den Münchnern nun finanziellen Spielraum für weitere Transfers und reduziert die Gehaltskosten erheblich.