Krisztian Lisztes kehrt auf Leihbasis zu Ferencváros zurück

Krisztian Lisztes kehrt auf Leihbasis zu Ferencváros zurück

Eintracht Frankfurt verfügt über einen Kader von erheblicher Qualität, doch nicht jedes Talent schafft den Sprung in die erste Mannschaft. Ein Spieler kehrt nun nach Ungarn zurück.

Frankfurt – Krisztian Lisztes war im September 2023 der erste Neuzugang, den Eintracht Frankfurt für die Saison 2024/25 verpflichtete. Der Offensivspieler verabschiedete sich mit 15 Toren und sieben Vorlagen aus Ungarn, nachdem er in 46 Pflichtspielen auf dem Platz stand. Nun, ein Jahr später, kehrt der mittlerweile 20-Jährige auf Leihbasis zu Ferencváros zurück.

Die Hessen hatten sich damals gegen zahlreiche ambitionierte europäische Klubs durchgesetzt. Lisztes kämpfte jedoch von Beginn an mit Verletzungen und fand nie richtig in Form. Insgesamt kam er lediglich auf 198 Minuten Spielzeit für die zweite Mannschaft in der Regionalliga und bereitete dabei einen Treffer vor.

Auch zu Beginn der Vorbereitung war Lisztes nur auf dem Nebenplatz aktiv und trainierte individuell. Obwohl er mit dem Team in die USA flog, war frühzeitig klar, dass er in dieser Verfassung nicht die benötigten Einsatzminuten erhalten würde. Eine Lösung musste gefunden werden, die nach sorgfältiger Prüfung nun in Form der Leihe zu Ferencváros umgesetzt wird.

Sportdirektor Timmo Hardung äußerte sich in einer Pressemitteilung zu diesem Wechsel: „Krisztian Lisztes hat großes Potenzial, das er in seinem ersten Jahr bei uns leider nicht entfalten konnte. Wir sind überzeugt, dass ihm die Leihe zu seinem Heimatverein helfen wird, Spielpraxis zu sammeln und seine Entwicklung voranzutreiben.“

Lisztes steht an einem Wendepunkt in seiner noch jungen Karriere. Kann diese Leihe die letzte Chance sein, um sich bei den Hessen erneut ins Gespräch zu bringen? Die vergangenen Monate waren auch mental eine Herausforderung für ihn. In den kommenden Wochen wird er voraussichtlich wieder vollständig fit sein. Die Aussicht auf Spielpraxis in einer vertrauten Umgebung, in der Nähe seiner Familie, ist vielversprechend.

Es gab Überlegungen, ihn beispielsweise in die zweite Liga oder ins Ausland zu verleihen. Bei Ferencváros jedoch setzt man auf Lisztes und schätzt seine Qualitäten. Genau dieses Vertrauen benötigt das große Talent in dieser Phase. Möglicherweise kann er so zu alter Stärke zurückfinden.

Die Eintracht wird die Entwicklung von Lisztes, wie aus Informationen des Fußball-Portals Absolut Fussball hervorgeht, eng begleiten. Möglicherweise kam der Schritt in die Bundesliga für ihn etwas zu früh. Der Austausch mit Sportdirektor Tamas Hajnal ist ausgezeichnet, und auch Frankfurts Übergangstrainer Ralph Gunesch sowie die Athletikabteilung werden ihn genau im Auge behalten.

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